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Michael Zorc stellt sich im Elfmeterstreit mit Bayern schützend vor Sebastian Kehl. Der Manager von Borussia Dortmund verweist auf die makellose Bilanz des Profis

Michael Zorc hat Sebastian Kehl nach dessen Aussagen zum missglückten Elfmeterschießen des FC Bayern gegen Borussia Dortmund im Halbfinale des DFB-Pokals in Schutz genommen.  

"Er (Kehl, Anm. d. Red.) wollte sicherlich niemanden verhöhnen, sondern war in dieser Situation allenfalls etwas euphorisch. Ich weiß, dass er großen Respekt vor den Leistungen der Spieler des FC Bayern hat", sagte der Manager des BVB in der Bild-Zeitung.

Kehl hatte dem FCB nach dem Spiel am Dienstag geraten, das Elfmeterschießen zu üben.

Bayerns Trainer Pep Guardiola hatte daraufhin gekontert, dass man ja jetzt genug Zeit habe, das Elfmeterschießen zu üben, da man die Bundesliga schon für sich entschieden habe – und das mit 35 Punkten Vorsprung vor dem einstigen Titelkonkurrenten Dortmund.

"Es sind zwar 37 Punkte, aber Sebastian Kehl ist auch 35 Jahre alt und seit 17 Jahren Profi. Er ist in diesen Jahren niemals als unfair aufgefallen" erklärte Zorc.

Der FC Bayern hatte im Elfmeterschießen alle vier seiner Elfmeter verschossen, Dortmund zog ins Pokalfinale ein.

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