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"Wenn man 35 Punkte zurückliegt...": Bayern-Coach Pep Guardiola zeigt sich drei Tage nach dem Pokal-Aus verärgert über den früheren Dortmunder Kapitän Sebastian Kehl.

Pep Guardiola als Abteilung Attacke - eigentlich nicht der Stil des katalanischen Coachs.

Drei Tage nach dem Pokal-Aus des FC Bayern gegen Borussia Dortmund geht der Trainer nun aber auf ungewohnte Art in die Verbal-Offensive. Sein Ziel: Sebastian Kehl.

"Wenn man 35 Punkte zurückliegt, ist es besser...", holte Münchens Trainer am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen aus und legte dann seinen Finger auf die Lippen. Ein Signal an Kehl, dass er aus Sicht Guardiolas nach dem Spiel besser geschwiegen hätte.

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Pep Guardiola (l.) ist seit 2013 Trainer des FC Bayern © Getty Images/Grafik: SPORT1

Guardiola: "Nie die Schuld bei anderen gesucht"

Kehl hatte nach Bayerns vier verschossenen Elfmetern gesagt: "Dass die Bayern jetzt die Schuld beim Schiedsrichter suchen, finde ich ein bisschen Banane. Das haben sie schon öfter gemacht nach Niederlagen gegen uns. Wenn sie kein Elfmeterschießen können, dann sollen sie es üben."

Guardiola verwahrte sich nun gegen den Vorwurf, den Unparteiischen Peter Gagelmann für die Pleite verantwortlich gemacht zu haben: "Ich habe nie die Schuld bei anderen gesucht, wenn wir gegen Dortmund verloren haben. Und diesmal hätte ich zwei gute Gründe gehabt, etwas zu sagen. Aber ich habe Jürgen Klopp zum Finaleinzug gratuliert. Ich lache niemanden aus - auch nicht, wenn wir gewinnen."

Als weiteren Seitenhieb in Richtung Kehl merkte Guardiola noch an: "Wir haben jetzt Zeit zu üben, weil wir die Bundesliga schon gewonnen haben."

Kehls Statement hatte vor Guardiola schon Bastian Schweinsteigers Bruder Tobias Schweinsteiger kritisiert. "Die wahre Größe eines Sportlers zeigt sich nicht in der Niederlage, sondern in seinem Verhalten im Triumph", postete Bayerns Reserve-Spieler mit einer Bildmontage auf Twitter.

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