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Trainer Bruno Labbadia (49) vom Hamburger SV brennt auf den Keller-Krimi der Bundesliga bei seinem Ex-Klub VfB Stuttgart.

"Wir geben nie auf. Jetzt wollen wir die Chance nutzen", sagte Labbadia angriffslustig vor seiner Rückkehr (Samstag, 15.30 Uhr/Sky). Wenn zwei der Konkurrenten aus Freiburg, Hannover und Paderborn patzen, könnten die Hamburger mit einem Sieg sogar schon den Klassenerhalt perfekt machen.

"Wir stehen auch nach Rückschlägen immer wieder auf. Das macht mir Mut", sagte Labbadia: "Ich habe ein gutes Gefühl." Nach sieben Punkten aus den letzten drei Spielen hat sich der HSV auf den 14. Tabellenplatz verbessert und bei noch zwei ausstehenden Partien zwei Punkte mehr auf dem Konto als Schlusslicht Stuttgart.

Als Labbadia den HSV vor vier Wochen übernahm, war Hamburg Letzter.

In Stuttgart trifft Labbadia auf den ehemaligen HSV-Coach Huub Stevens - doch die pikante Ausgangslage spielt er herunter. "Es gibt kein Trainer-Duell. Die Situation ist brisant genug", sagte Labbadia, der die Schwaben 2011 vor dem Abstieg gerettet hatte.

Anschließend führte er den VfB zwei Mal in den Europacup, wurde 2013 aber nach einem Fehlstart mit drei Niederlagen unrühmlich entlassen.

"Stuttgart ist eine Chance, um unsere Ausgangsposition zu verbessern", sagte Labbadia. Sein Kontrahent Stevens hatte den HSV 2007 vom letzten Platz noch auf Rang sieben geführt.

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