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FC Bayern München Borussia Dortmund Sebastian Kehl Pep Guardiola
Sebastian Kehl (2.v.l.) bestreitet im DFB-Pokal-Finale in Berlin sein letztes großes Spiel © Getty Images

Dortmunds Sebastian Kehl nimmt den Wirbel nach seinen Aussagen nach dem Pokalspiel in München nicht zu ernst. Guardiolas Konter kann er aber nachvollziehen.

Sebastian Kehl von Borussia Dortmund nimmt den Wirbel nach seinen Aussagen nach dem Pokalspiel in München nicht allzu ernst.

"Insgesamt habe ich mich schon ein bisschen amüsiert, dass dieses Thema so lange noch auf dem Bildschirm war. Die Aussage ist ja kurz nach Spielschluss gefallen, in einem sehr emotionalen Moment", sagte Kehl nach dem 1:1 des BVB bei 1899 Hoffenheim auf SPORT1-Nachfrage.

Der Mittelfeldspieler hatte nach dem Triumph der Dortmunder im DFB-Pokal-Halbfinale über die Schiedsrichter-Kritik der Bayern gesagt: "Das finde ich jetzt etwas Banane, das machen die aber immer, wenn sie gegen uns verlieren. Dann sollen sie Elfmeter schießen üben."

FCB-Trainer Pep Guardiola hatte erwidert: "Mein Rat an Sebastian Kehl: Wenn du 35 Punkte hinten bist, ist es besser, wenn du nicht sprichst. Das ist viel besser." Dabei legt er seinen rechten Zeigefinger auf die Lippen.

Kehl sagte nach dem Spiel in Sinsheim dazu: "Es ist auch so ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen, denn mir wurde ja grundsätzlich die Frage gestellt, ob der Schiedsrichter dieses Spiel am Ende auch wieder entschieden hat. Dann sind mir einfach mal kurz die zwei Finals eingefallen, wo der Schiedsrichter es eben gerade in die andere Richtung entschieden hat. Daher war ich etwas verärgert über diese Aussage."

Der 35-Jährige, der nach der Saison seine Karriere beendet, kann Guardiola aber auch verstehen: "Insgesamt hat Pep Guardiola natürlich Recht: Wir haben glaube ich nicht nur 35 Punkte Rückstand, sondern mittlerweile sogar 36 und die Bayern spielen heute noch. Es hat nichts mit mangelndem Respekt gegenüber dem FC Bayern oder den Spielern vom FC Bayern zu tun."

Und weiter: "Das war auch keine höhnische Aussage. Aber ansonsten ist die Sache für mich schon lange erledigt, deswegen wundert es mich, dass es immer noch mal wieder aufkommt."

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