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Max Eberl ist seit 2008 Sportdirektor in Gladbach
Max Eberl ist seit 2008 Sportdirektor in Gladbach © Getty Images

Max Eberl von Borussia Mönchengladbach sieht die Teilnahme an der Champions League nicht unbedingt als Vorteil im Verhandlungspoker mit neuen Spielern.

"Natürlich ist der Koffer größer, die Konkurrenzsituation ist größer, wir werden mehr als Konkurrent wahrgenommen, und man lässt noch immer den einen oder anderen Spieler gehen, aber vielleicht eben nicht mehr zu Gladbach", sagte der Sportdirektor der Sportbild und fügte an: "Da ist eine gewisse Brisanz drin, es macht die Sache nicht leichter."

So sei zum Beispiel die Transfers von Weltmeister Matthias Ginter und U21-Kapitän Kevin Volland nicht möglich gewesen: "Ich kann das Gehalt gar nicht stemmen, weil sich da andere Klubs schon in anderen Sphären bewegen."Der Spieler der TSG 1899 Hoffenheim sei "vielleicht schon in einer Region, die für uns nicht machbar ist."

Das werde auch in Zukunft so bleiben: "Es gibt Transfer bei Borussia, die am Geld scheitern - und das wird weiter so sein. Wir wollen keinem Traum hinterherjagen, der für uns utopisch ist."

Der Tabellendritte der abgelaufenen Saison hat für die Neuzugänge Lars Stindl, Josip Drmic und Tobias Sippel sowie den festverpflichteten Thorgan Hazard bislang 21 Millionen Euro ausgegeben.

Dem stehen 12 Millionen Euro für den zum VfL Wolfsburg abgewanderten Max Kruse gegenüber.

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