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Dietmar Beiersdorfer stellte Kühne die HSV-Strategie vor
Dietmar Beiersdorfer stellte Kühne die HSV-Strategie vor © Getty Images

Der Hamburger SV braucht Geld für neue Spieler und verhandelt deshalb wieder mit Milliardär Klaus-Michael Kühne. Dietmar Beiersdorfer stellt ihm die HSV-Strategie vor.

Der Hamburger SV steht in Verhandlungen mit Investor Klaus-Michael Kühne.

"Wir sind im Gespräch und haben unsere Strategie vorgestellt", sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer der Bild.

Die Hamburger brauchen Investitionen, um neue Transfers tätigen zu können.

Beiersdorfer und Trainer Bruno Labbadia tagten laut Bild-Informationen bereits zweimal mit dem Milliardär: Einmal in Kühnes Villa auf Mallorca, einmal in Hamburg.

Logistik-Unternehmer Kühne steckte bereits viel Geld in den HSV: Der 78-Jährige besitzt bereits 7,5 Prozent der Anteile der HSV AG im Wert von 18,75 Millionen Euro.

2012 steuerte er acht Millionen Euro zum Transfer von Rafael van der Vaart bei. 2010 stellte er 12,5 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung.

Zuletzt kaufte Kühne für 16 Millionen die Namensrechte für das Hamburger Volksparkstadion.

Der HSV will in diesem Jahr auf junge und entwicklungsfähige Spieler setzen. Unter anderem werden Alexandru Maxim (24, VfB Stuttgart), Michael Gregoritsch (21, VfL Bochum), Emil Berggreen (22, Eintracht Braunschweig) und Albin Ekdal (25, Cagliari Calcio) mit den Hanseaten in Verbindung gebracht.

"Es muss das Ziel sein, Spieler zu verpflichten, die ihre große Karriere noch vor sich haben. 'Karriere aufwärts' sozusagen", sagte Sportchef Peter Knäbel: "Natürlich wird es dabei immer wieder nötig sein, einen Spieler einzubauen, der kurzfristig weiterhilft und dem ganzen Konstrukt Stabilität verleiht."

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