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Der Wechsel von Frankfurts Torwart Kevin Trapp zu Paris St. Germain ist fix. Der 24-Jährige unterschreibt einen langfristigen Vertrag und bringt Eintracht gutes Geld.

Der Rekordtransfer von Torhüter Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt zum französischen Meister Paris St. Germain ist perfekt.

Der 24-Jährige erhält nach Informationen des Sport-Informations-Dienstes einen Vierjahresvertrag und soll fünf Millionen Euro im Jahr verdienen. Eine offizielle Bestätigung der Vereine gibt es bislang noch nicht, nach SPORT1-Informationen wartet die Eintracht noch auf die unterschriebenen Verträge aus Paris.

"Wir gehen davon aus, dass das eine reine Formsache ist", sagte Sportdirektor Bruno Hübner am Dienstag.

Trapp ist damit nach dem früheren Nationalspieler Christian Wörns (1998 bis 1999) der zweite Deutsche beim französischen Hauptstadtklub.

Die Eintracht kassiert für Trapp 9,5 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Nachzahlungen.

Der bisher teuerste Spieler der Hessen war der Ungar Lajos Detari, der 1988 für 8,5 Millionen Euro zu Olympiakos Piräus nach Griechenland gewechselt war.

Ab Mittwoch im Trainingslager

Trapp wird bereits am Mittwoch mit Paris ins Trainingslager nach Österreich reisen. Dort könnte sich der Keeper einen Vorteil gegenüber seinem Konkurrenten Salvatore Sirigu verschaffen.

Der italienische Nationaltorhüter, bisher PSG-Stammtorwart, wird erst am 15. Juli zur Mannschaft stoßen. Dann bricht Paris zu einer zweiwöchigen US-Tournee auf.

Weidenfeller wird gehandelt

Vor Trapp hatte bereits Felix Wiedwald die Eintracht verlassen und sich in Richtung Werder Bremen orientiert.

In Heinz Linder von Austria Wien ist bereits ein Torhüter verpflichtet. Im Gespräch ist weiterhin auch Weltmeister Roman Weidenfeller, der sich, einst gesetzt, mit Neuzugang Roman Bürki (4,5 Millionen Ablöse/Freiburg) um den Stammplatz im Tor von Borussia Dortmund streiten muss. Dem  34-Jährigen droht zumindest Teilzeitarbeit.

Gescheitert ist derweil der Transfer von Schalkes Sidney Sam zur Eintracht. Beim 27 Jahre alten Offensivspieler wurden beim Medizincheck in Frankfurt erhöhte Nierenwerte sowie Blut im Urin festgestellt. Die SGE nahm daraufhin Abstand von einem Wechsel.

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