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Neu-Stürmer Franco Di Santo vom FC Schalke 04 hat die Aussagen seines ehemaligen Co-Trainers beim SV Werder Bremen, Torsten Frings gekontert.

"Ich habe immer mit offenen Karten gespielt. Ich habe meine Entscheidung, zu Schalke wechseln zu wollen, Werder sieben Tage vor Ende meiner Ausstiegsklausel mitgeteilt. Und jeder im Verein wusste Bescheid, dass ich diese Klausel habe", sagte der Argentinier der Sport Bild:"Deshalb habe ich mich fair verhalten. Und ich habe auch nie gesagt: Ich bleibe definitiv hier. Ich habe lediglich gesagt, dass ich mir das gut vorstellen kann. Daraus ist in der Öffentlichkeit das Bild entstanden, dass ich meine Zukunft definitiv bei Werder sehe."

Ex-Nationalspieler Frings hatte der Bild gesagt: "Es war nicht astrein, was er (Di Santo, Anm. d. Red.) gemacht hat. Wenn wir mit ihm gesprochen haben, hat er uns gesagt, er bleibt. Deshalb hatten wir uns darauf auch eingestellt." Manager Thomas Eichin kritisierte den Zeitpunkt des Wechsels: "Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir die Nachricht am Tag der Fans, ein positiver Anlass für Werder Bremen, verkünden mussten."

Sein Amtskollege bei Schalke, Horst Heldt, nimmt den 26-jährigen Neuzugang in der Bild in Schutz: "Wir sind ein wenig über das Verhalten der Bremer irritiert, weil der Wechsel sowohl von Spieler- als auch von der Vereinsseite klar und sauber abgelaufen ist."

Gleich bei seinem Bundesliga-Debüt muss Franco Di Santo zu seinem Ex-Klub (Sa., ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Bei einem Tor im Weserstadion "werde ich nicht wie früher in Bremen nach einem Tor tanzen. Aus Respekt."

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