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Trainer Bruno Labbadia verzichtet in der Krise des Hamburger SV auf markige Ansagen.

"Ich sehe, dass wir an Dingen arbeiten und dass die Mannschaft willig ist und macht. Aber das hat man beim HSV in den letzten Jahren immer wieder gehört", sagte der 49-Jährige gegenüber SPORT1. "Deswegen halte ich mich mit, ich nenn es mal in Anführungszeichen Scheißhausparolen zurück."

Der HSV, der den Klassenerhalt in der vergangenen Saison erst in einer dramatischen Relegation schaffte, ist im DFB-Pokal sensationell in der ersten Runde ausgeschieden und steht nach der 0:5-Auftaktniederlage beim Meister FC Bayern München auf dem letzten Tabellenplatz. Zudem kamen auch Peinlichkeiten abseits des Platzes wie Trikotpanne und Rucksackaffäre.

Druck verspürt Labbadia aber deswegen nicht: "Druck ist was anderes. Den hatten wir in den letzten sechs, sieben Wochen der vergangenen Saison. Da ging es um die Existenz des Vereins."

Er fügte an: "Wir glauben an den Weg. Wir dürfen uns nicht vom Rückschlag niederstrecken lassen."

Am nächsten Spieltag empfängt der HSV Labbadias Ex-Verein VfB Stuttgart (ab 18.15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

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