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Der Innenverteidiger von Hannover 96 wird gegen Borussia Dortmund zum Pechvogel und patzt gleich dreimal. Dabei hätte der Brasilianer gar nicht auf dem Platz stehen sollen.

Trotz der besten Saisonleistung wartet Hannover 96 auch nach dem 4. Spieltag auf den ersten Sieg und liegt nach dem 2:4 gegen Borussia Dortmund weiter auf dem 16. Platz.

Pechvogel des Tages war Innenverteidiger Felipe: Der Brasilianer verschuldete beide Elfmeter gegen den BVB und leitete mit dem unglücklichen Eigentor zum 2:3 die 400. Niederlage in der Bundesliga-Geschichte der 96er ein.

Dabei hätte der 28-Jährige eigentlich gar nicht auf dem Platz stehen sollen. Erst durch den kurzfristigen Ausfall von Kapitän Christian Schulz (Rückenprobleme) rückte Felipe in die Startelf und kam zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison.

"Solche Tage sind möglich. Er hat eine schwere Nacht vor sich. Morgen nimmt er den Kopf wieder hoch", nahm Trainer Michael Frontzeck den Verteidiger nach dem Spiel in Schutz.

Mit den drei Patzern ruinierte sich Felipe seine ansonsten ordentliche Leistung. Er gewann 56 Prozent seiner Zweikämpfe und schoss auch einmal selbst aufs Tor. Allerdings war die Fehlpassquote von 38 Prozent enttäuschend für einen Innenverteidiger.

"Es tut mir leid für ihn, er hat gut trainiert, ist dran an der Mannschaft. Sonst werden Sie von mir, was Felipe angeht, nichts hören", meinte Frontzeck bei Sky.

Im nächsten Spiel beim FC Augsburg dürfte Felipe wohl dennoch wieder auf der Ersatzbank sitzen.

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