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Eintrachts Vorstandsboss ist sich im Volkswagen Doppelpass sicher, dass die Fehlentscheidung im Bayern-Derby Konsequenzen hat - aber nicht für Kircher.

Seine Fehlentscheidung beim Spiel der Bayern gegen Augsburg (2:1) dürfte für Schiedsrichter-Assistent Robert Kempter negative Folgen haben.

Dieser Ansicht ist Eintracht Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.

"Wenn ein Schiedsrichter Formschwäche gezeigt hat, wird er von Herbert Fandel (Vorsitzender der DFB-Schiedsrichterkommission, Anm. d. Red.) zurückgestuft. Das kann man beobachten", sagte er im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Elfmeter in letzter Minute

Kempter hatte in der letzten Minute des bayrischen Derbys bei einem Zusammenprall von Douglas Costa und Markus Feulner im FCA-Strafraum ein Foul des Augsburgers gesehen und dies dem Schiedsrichter Knut Kircher angezeigt. Der entschied daraufhin auf Elfmeter.

"Kircher wollte nicht pfeifen. Er schaut ja erst zu einem Assistenten", sagte Bruchhagen dazu.

Unmittelbar nach dem Spiel räumte Schiedsrichter Kricher die Fehlentscheidung ein und entschuldigte sich beim FC Augsburg.

Bruchhagen lobt Meier

Zu seinem eigenen Klub äußerte sich Bruchhagen durchweg positiv. Das fulminante 6:2 gegen den 1. FC Köln habe ihn sehr gefreut. Vor allem für die Torschützen fand er lobende Worte.

"Das ist kein Zufall, dass er solche Tore erzielt. Das hat er sich hart erarbeitet", sagte der 67-Jährige über Alex Meier, der bei seinem Comeback für Frankfurt gleich drei Tore erzielte - zwei per Kopf und eins mit dem Fuß.

Angesprochen auf Neuzugang und "Doppelpacker" Luc Castaignos, sagte er, "es spricht vieles dafür, dass wir einen guten Einkauf getätigt haben."

"Weg beruht auf Vernunft"

Was den wirtschaftlichen Bereich angeht, versprach Bruchhagen Kontinuität.

Am Ende der laufenden Saison werde Eintracht Frankfurt "ein positives Eigenkapital haben, welches über für Millionen Euro liegt", so Bruchhagen: "Wir haben in den letzten Jahren immer vorhandenes Geld ausgegeben. Wir werden keine Schulden aufnehmen. Die Eintracht muss versuchen, in die internationalen Plätze zu kommen. Der Weg, den Frankfurt wählt, beruht auf Vernunft." 

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