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Trainer Michael Frontzeck bleibt trotz des schwachen Starts mit Hannover cool: Von Abstiegskampf will er nichts wissen - und reagiert schnippisch auf die Aussagen seines Chefs.

Trainer Michael Frontzeck von Bundesligist Hannover 96 bleibt trotz des Stotterstarts mit nur einem Punkt aus fünf Spielen gelassen.

"Ich bin positiver Dinge, dass wir den Bock in den nächsten Spielen umstoßen werden", sagte der 51-Jährige vor dem Duell mit dem Tabellenvorletzten VfB Stuttgart am Mittwoch (ab 19.45 Uhr im Sportradio auf SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Zwar befänden sich die Niedersachsen in einer "komplizierten Situation", sagte Frontzeck, aber er halte nichts davon, jetzt schon den Abstiegskampf auszurufen. "Abstiegskampf hatten wir vor vier Monaten, als ich hier anfing", sagte er.

Damals rettete Frontzeck 96 mit acht Punkten aus fünf Spielen vor dem Gang in die 2. Liga. Daraufhin wurde sein Vertrag bis 2017 verlängert.

Trotzdem steht Frontzeck zunehmend unter Druck - nie zuvor hatte Hannover nach fünf Spieltagen erst einen Punkt auf dem Konto.

"Herr Frontzeck hat mein Vertrauen. Aber Fußball ist Ergebnissport. Nur verlieren - das kann man nicht", sagte Präsident Martin Kind zuletzt der Bild-Zeitung.

Frontzeck äußerte am Dienstag cool: Dass Fußball ein Ergebnissport sei, ist "nichts Neues, das ist mir bekannt".

Gegen Stuttgart muss Frontzeck verletzungsbedingt auf Mittelfeldspieler Edgar Prib (Teilabriss der vorderen Syndesmose im linken Sprunggelenk) und Stürmer Charlison Benschop (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) verzichten.

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