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Bei der Suche nach einem neuen Trainer ist Österreichs Nationalcoach für die Borussia offenbar weiter erste Wahl. Der Klub schaut sich aber auch in der Schweiz um.

Zwei Wochen nach dem Rücktritt von Lucien Favre sucht Borussia Mönchengladbach weiter nach einem neuen Trainer.

Offenbar haben die "Fohlen" zwei Wunschkandidaten: Österreichs Nationalcoach Marcel Koller und nach SPORT1-Informationen dessen Schweizer Landsmann Pierluigi Tami von den Grasshoppers Zürich.

Favorit ist offenbar weiterhin Koller, doch der 54-Jährige wird wohl frühestens nach der Europameisterschaft im Sommer 2016 zur Verfügung stehen.

Warten bis zur nächsten Saison?

Der kicker will daher wissen, dass Koller deshalb kein Thema mehr sei. Dagegen schreibt die Bild, dass die Borussen bereit wären, auch bis zur nächsten Saison auf den Ex-Coach des 1. FC Köln und des VfL Bochum zu warten.

Interimscoach Andre Schubert, der seine ersten drei Liga-Spiele gewonnen und damit für einen neuen Vereinsrekord gesorgt hatte, könnte somit für den Rest der Spielzeit im Amt bleiben.

Allerdings dürfte Sportdirektor Max Eberl wieder in Zugzwang kommen, wenn die Erfolgsserie unter Schubert abreißen sollte. Daher hat er auch Tami ins Visier genommen.

Der 54-Jährige hatte den Traditionsklub Grasshoppers im Januar von Michael Skibbe übernommen und auf Platz zwei der Super League geführt.

Zuvor war er als Nachwuchscoach für den Schweizer Verband aktiv und hatte über vier Jahre die erfolgreiche U21-Nationalmannschaft gecoacht.

ÖFB will mit Koller verlängern

Tamis Vertrag läuft wie der von Koller bis zum Sommer 2016.

Allerdings will der österreichische Verband mit Letzterem weiter zusammenarbeiten, nachdem Koller das Nationalteam zur Euro in Frankreich geführt hat.

"Wir werden uns nach dem Ende der Quali-Spiele zusammensetzen. Aber wollen mit Koller verlängern und haben gute Argumente", sagt ÖFB-Boss Leopold Windtner zu Wochenbeginn im Interview mit SPORT1.

"Es gibt Interesse von mehren Seiten, das ist uns bewusst - und es ist die logische Konsequenz aus dem Erfolg. Aber Koller schätzt Österreich und die Österreicher tragen Koller auf Händen. Ich glaube auch das Ziel, zur WM zu fahren, das hat einiges an Erotik. Von daher bin ich zuversichtlich", ergänzte der 65-Jährige.

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