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Gladbachs Kapitän Martin Stranzl spricht über die schwierige Zusammenarbeit mit Ex-Trainer Lucien Favre. Für Interimstrainer Andre Schubert gibt es dagegen nur Lob.

Borussia Mönchengladbachs Kapitän Martin Stranzl hat von Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Fohlen-Trainer Lucien Favre berichtet.

"Es war eine Herausforderung. Er ist immer sehr fokussiert und sofort in seinem Tunnel. Seine Erfahrungen haben ihn geprägt. Er ist so wie er ist. Es war immer schwierig, einen Weg gemeinsam zu finden", sagte Starnzl bei Sky.

Kein Streit, aber Auseinandersetzung

Favre hatte im September nach fünf Niederlagen zum Bundesligastart und einer weiteren Pleite in der Champions League völlig überraschend seinen Rücktritt erklärt und damit im Verein für Turbulenzen gesorgt.

Zuvor formte der Schweizer Gladbach nach seinem Amtsantritt im Februar 2011 vom Abstiegskandidaten zum Champions-League-Teilnehmer.

Angesichts des Fehlstarts wurde jedoch über Abnutzungserscheinungen im Verhältnis zwischen dem akribischen Coach und seiner Mannschaft spekuliert.

"Er hat seine Gedankenwege. Wenn etwas anderes hinzu kam, dann war es immer direkt eine Erschütterung", berichtete Stranzl nun: "Streit will ich das nicht nennen, aber es war eine Auseinandersetzung."

Lob für Favre-Nachfolger Schubert

Unter Favres Nachfolger Andre Schubert startete die Borussia in der Folge eine Siegesserie, gewann alle vier Bundesligaspiele - darunter das 4:2 bei Schuberts Debüt gegen Augsburg und das 5:1 bei Eintracht Frankfurt.

In der Champions League feierte Gladbach am Mittwoch mit dem Remis bei Vorjahresfinalist bei Juventus Turin einen Achtungserfolg.

Vor allem Edeltechniker Raffael blühte unter dem neuen Coach auf. 

"Er ist sehr kommunikativ und tauscht sich gerne aus. Er bleibt fokussiert, aber bringt auch Lockerheit rein", lobt Stranzl Schubert, der eigentlich nur als Interimstrainer fungieren sollte, aber mehr und mehr Argumente für ein Engagement auf Dauer sammelt.

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