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Anhänger von Bayern und Schalke gerieten vor dem Anpfiff aneinander
Trotz eines hohen Sicherheitsaufkommens geraten Anhänger von Schalke und Bayern vor Anpfiff aneinander © Getty Images

Vor dem Spitzenspiel kommt es zu einer Auseinandersetzung beider Fan-Lager. Die Schuldigen sind schnell ausgemacht. Die Polizei kündigt Konsequenzen an.

Vor Anpfiff des Bundesliga-Spiels zwischen FC Schalke und Bayern München ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern beider Vereine gekommen. 

Wie die Polizei Gelsenkirchen mitteilte, gingen Fans des Rekordmeisters und des VfL Bochum auf Anhänger der Knappen los. Bayern und Bochum pflegen seit Jahren eine Fanfreundschaft - und eine gemeinsame Rivalität zu Königsblau.

"Die Auseinandersetzung ging eindeutig von bayrischen Anhängern zusammen mit Bochumern aus. Die Polizei konnte die Verursacher ermitteln. Gegen die Verusacher laufen strafrechtliche Massnahmen. Sie sind identifiziert", erklärten die Ermittler auf Twitter.

Es habe "heftige Auseinandersetzungen" gegeben, sagte Sprecher Torsten Sziesze von der Polizei Gelsenkirchen dem SID. Nach Darstellung der Polizei hatten gewaltbereite Anhänger des FC Bayern und des Zweitligisten VfL Bochum versucht, den Kassenbereich Nord an der Veltins-Arena zu stürmen.

Dabei habe es "einige Verletzte" gegeben. Eine genaue Zahl konnte Sprecher Sziesze nicht nennen, weil sich "niemand in ärztliche Behandlung begeben hat". Allerdings wurden "mehrere Dutzend Personen" vorläufig festgenommen und polizeilichen Maßnahmen unterzogen.

Schalkes Sportvorstand Horst Heldt verurteilte die Vorkommnisse: "Fans des VfL Bochum und des FC Bayern haben sich in Bereichen aufgehalten, wo sie nichts zu suchen haben, nämlich in dem Bereich unserer Schalker Fans in der Nordkurve. Das war total unnötig und völlig deplatziert", sagte er im Anschluss an die 1:3-Niederlage der Knappen gegen den Rekordmeister.

"Es ist ausgegangen von Leuten, die normalerweise in der zweiten Liga spielen oder Fans, die in den Gästeblock gehören. Das war sehr, sehr provozierend und dann kommt am Ende nichts Gutes dabei raus", sagte Heldt.

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