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Der BVB-Kapitän muss nach mehreren Fehlern in den letzten Spielen gegen Stuttgart auf der Bank Platz nehmen. Nun wehrt sich der Innenverteidiger gegen die heftige Kritik.

Eigentor, Elfmeter verschuldet, beim 4:1 gegen den VfB Stuttgart auf die Bank verbannt: Mats Hummels erlebt aktuell keine einfache Zeit.

Nun wehrt sich der Kapitän von Borussia Dortmund gegen die Kritik an seinen Leistungen. "Ich fühle mich definitiv falsch bewertet und sehe meine Leistungen ehrlich gesagt auch besser als manch ein Medium", sagte der deutsche Nationalspieler im kicker.

Hummels "vermutet", dass die Presse mit ihm härter ins Gericht geht als mit anderen Spielern. "Vielleicht ist es so, dass es bei Bayern derzeit schwierig ist, etwas Negatives zu finden. Dann geht man auf die nächstegrößeren Mannschaften und Personen im Fußball. Zwangsläufig landet man dann beim Zweiten Borussia Dortmund und Leuten wie Marco Reus, Pierre-Emerick Aubameyang oder mir", erklärte der 26-Jährige.

Hummels beklagt subjektive Berichterstattung

Neben Kritik durch die Medien wurde Hummels auch in den sozialen Netzwerken von Fans verbal hart angegangen. Mehrere Wochen äußerte er sich nicht dazu, bis ihm bei Twitter der Kragen geplatzt war.

"Ich hatte bemerkt, dass die mediale Betrachtungsweise meiner Person während der Zeit, in der ich bewusst nichts gesagt habe, keineswegs objektiver wurde. Es ist gefühlt leider noch extremer geworden", so der Innenverteidiger weiter.

Auch wenn Hummels mit der negativen Berichterstattung über seine Person hadert, ist ihm bewusst, dass sich das auch in Zukunft nicht ändern wird: "Als Innenverteidiger werde ich mein Leben lang an Gegentoren beteiligt sein. Das ist einfach so."

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