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In der Frage um die Zukunft von Bayern-Trainer Pep Guardiola gibt es neue Spekulationen. Angeblich ist jetzt auch Real Madrid ins Rennen um den Spanier eingestiegen.

Die Frage, ob Trainer Pep Guardiola den FC Bayern im Sommer verlässt oder seinen Vertrag beim Rekordmeister verlängert, beschäftigt Medien in ganz Europa.

Inzwischen ist ein neuer, großer Klub aufgetaucht, der um Guardiolas Dienste buhlen soll. Real Madrid hat angeblich die Fühler nach dem Starcoach ausgestreckt. Der Klub soll bereits Kontakte mit dessen Entourage aufgenommen haben, berichtet die katalanische Zeitung ARA.

Isaac Lluch, der für die Zeitung aus München berichtet und Guardiola und den FC Bayern seit langem begleitet, will diese Information aus Guardiolas Umfeld erfahren haben. Die Absichten von Real seien seriös, obwohl der einstige Barcelona-Trainer Guardiola und Real sich jahrelang große Gefechte lieferten.

Guardiola habe aber noch keine Entscheidung getroffen - weder ob er in München bleibt noch ob er sich einem anderen Klub anschließt.

Der Trainer selbst äußerte sich am Freitag nicht, die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spieltag sagte er aus privaten Gründen ab.

Vorvertrag bei ManCity?

Der spanische Radiosender Cadena COPE meldete indes, dass Guardiola bereits über seine Zukunft befunden habe. Der Spanier, dessen Vertrag in München am Saisonende ausläuft, werde demnach ab der kommenden Saison Manchester City trainieren.

Guardiola wolle sich seinen Traum erfüllen, Trainer in der Premier League zu sein. Allerdings solle das Ganze erst am 1. Januar offiziell publik gemacht werden.

Heißester Kandidat auf seine Nachfolge in München sei der ehemalige Real-Coach Carlo Ancelotti.

Laut der Zeitung El Mundo Deportivo hat Guardiola sogar bereits einen Vorvertrag bei ManCity unterschrieben.

Auf der Insel wird dies allerdings bestritten: Nach Informationen der englischen Daily Mail hat der 44-Jährige noch nichts unterschrieben und hat sich auch noch nicht entschieden, wie es für ihn weitergehen soll.

Auch nach SPORT1-Informationen ist die Entscheidung noch nicht gefallen. Die Münchner umwerben ihren Startrainer, der den Klub zwar immer wieder und ausgiebig lobt, zu seiner Zukunft aber schweigt.

Rummenigge gibt sich gelassen

Bei den Bayern bleibt der Zeitplan in der Guardiola-Frage unverändert: FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte am Mittwoch erneut betont, dass das entscheidende Gespräch über Guardiolas Zukunft weiterhin nach dem letzten Hinrundenspiel am 19. Dezember bei Hannover 96 geführt wird.

"Nach dem Hannover-Spiel wird das Gespräch stattfinden und dann werden wir das Ergebnis mitteilen", meinte Rummenigge: "Es ist nicht vorgesehen, das Datum zu verschieben. Wir haben immer gesagt: Im Jahr 2015 gibt es eine Entscheidung. Ich weiß, dass das spät ist, so kurz vor Weihnachten."

In der Frage, ob Guardiola bleibt oder geht, gab sich der Vorstandsvorsitzende gelassen: "Es geht immer weiter. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der irgendwann nicht zu ersetzen sein muss. Spieler kommen, Spieler gehen. Dasselbe gilt auch für Trainer. Trainer kommen, Trainer gehen irgendwann auch."

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