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Eintracht Frankfurts Trainer kritisiert die Einstellung des Schweizers und attestiert ihm einen "Ego-Trip". Der 23-Jährige solle sich an seinem Sturmkollegen orientieren.

Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh hat die Einstellung seines Stürmer Haris Seferovic nach dem 3:2-Sieg zum Rückrundenstart gegen den VfL Wolfsburg heftig kritisiert.

"Drei Tore, davon ein Elfmeter, das ist für mich kein Torjäger. Er wird von den Journalisten hingestellt, als wenn er der wahnsinnige Kämpfer wäre. Das sehe ich komplett anders. Der kann sich ein großes Stück an Alex Meier abschneiden, was der schon geleistet hat", soll der 54-Jährige laut kicker nach dem offiziellen Teil der Pressekonferenz gesagt haben.

Und weiter: "Es ist bezeichnend, wenn ich beim 0:1 einen Stürmer auswechsele. Ich brauche ihn zwar, aber ich habe irgendwann die Schnauze voll. Wir sind kein Ego-Trip.

Der Coach hatte Seferovic nach seiner schwachen Leistung in der ersten Hälfte trotz eines 0:1-Rückstands zur Pause durch Neuzugang Marco Fabian ersetzt.

Im zweiten Durchgang drehte der von Veh als Vorbild genannte Meier dann mit einem Dreierpack die Partie zugunsten der SGE, die nach 18 Spieltagen auf Platz 14 steht.

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