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Borussia Dortmund kann gegen Hannover einen Vereinsrekord aufstellen © Getty Images

München - Borussia Dortmund kann im Heimspiel gegen Hannover 96 einen über 35 Jahre alten Vereinsrekord einstellen. SPORT1 präsentiert 10 Fakten zu den Samstagspartien.

Borussia Dortmund nimmt vor dem Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstagnachmittag (alle Partien ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) eine weitere Bestmarke ins Visier.

Mit 45 Punkten nach 20 Spieltagen ist das Team von Trainer Thomas Tuchel bereits jetzt der beste Tabellenzweite aller Zeiten. Und nun soll auch noch ein über 35 Jahre alter Vereinsrekord eingestellt werden.

Die Schwarz-Gelben haben zwölf der vergangenen 13 Partien im Signal Iduna Park gewonnen und dabei in jedem Spiel mindestens zwei Tore geschossen (insgesamt 40). In 14 aufeinanderfolgenden Begegnungen vor heimischer Kulisse ist dem BVB das zuletzt 1980 unter Udo Lattek gelungen.

SPORT1 präsentiert 10 Fakten zu den Samstagspartien:

1. Einer gegen Elf

BVB-Knipser Pierre-Emerick Aubameyang hat in dieser Saison schon 20 Mal getroffen und damit genau einen Treffer mehr auf dem Konto als Hannovers gesamtes Team (19).

Und es kommt sogar noch etwas krasser: Der Gabuner hatte dabei auch noch mehr als doppelt so viele Großchancen wie alle 96er zusammen. Am Samstagvormittag gab der angeschlagene 27-Jährige jedoch bekannt, dass es für die Partie gegen Hannover nicht reichen werde.

2. Hannover macht sich selbst Hoffnung

96 hat zuletzt erstmals seit sechs Jahren wieder sechs Spiele in Serie verloren und ist damit ans Tabellenende abgerauscht. Historisch gesehen gab es überhaupt erst eine Mannschaft, die sich nach 14 Niederlagen in 20 Spielen noch gerettet hat - und das waren die Niedersachsen selbst (1971/72).

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3. Neuer Negativrekord an der Weser?

Dass man im Kampf um den Klassenerhalt besser seine Heimspiele gewinnen sollte, ist bekannt. Werder Bremen gibt dieser Tage allerdings ein gutes Beispiel dafür ab was geschieht, wenn zuhause nicht entsprechend gepunktet wird.

Nach sieben Partien auf eigenem Platz ohne einen einzigen Sieg ist der SVW in den Tabellenkeller abgerutscht - und droht nun gegen 1899 Hoffenheim den negativen Vereinsrekord einzustellen.

4. Neustart oder Mission Impossible?

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Hoffenheim hat als Tabellenvorletzter nach 20 Spieltagen nicht nur die schlechteste Bilanz seiner Bundesliga-Geschichte vorzuweisen, sondern auch schon zwei Trainerwechsel hinter sich.

Sowohl der entlassene Markus Gisdol als auch der zurückgetretene Huub Stevens hatten in jeweils zehn Spielen nur jeweils einen Sieg eingefahren. Nun soll Julian Nagelsmann als Retter das Ruder herumreißen. Die Statistik spricht allerdings gegen einen erfolgreichen Start des erst 28 Jahre alten Newcomers. Denn die TSG hat keines der vergangenen zehn Duelle mit Werder gewonnen.

5. Duell der Serientäter

Mit dem VfB Stuttgart und Hertha BSC treffen die Mannschaften mit den längsten aktuellen Serien an ungeschlagenen Partien aufeinander.

Beide Teams haben keine der vergangenen sechs Begegnungen verloren, wobei die Bilanz der bis dato letzten direkten Duelle klar für die Berliner spricht, die aus den vergangenen vier Spielen gegen die Schwaben starke zehn von zwölf möglichen Punkten geholt haben.

6. Alarmstufe Rot am Neckar

In den vergangenen sieben Heimspielen des VfB gegen die Hertha sind gleich sechs Spieler vom Platz geflogen. Vier Mal hat es dabei die Berliner erwischt, zwei Mal mussten Stuttgarter vorzeitig zum Duschen.

In dieser Saison hat außerdem keine andere Mannschaft mehr Platzverweise kassiert als die Schwaben (fünf).

7. Alle Augen auf Kießling

Bayer Leverkusens Sturmroutinier Stefan Kießling hat schon gegen 16 der 18 aktuellen Bundesligisten getroffen, nur die Aufsteiger SV Darmstadt 98 und FC Ingolstadt fehlen ihm noch in seiner Sammlung.

In der Hinrunde blieb der 32-Jährige in beiden Duellen torlos - und brennt nun gegen die Lilien umso mehr darauf, seine Statistik aufzuwerten.

8. Auswärts hui, zuhause pfui

Darmstadt hat zwei seiner drei Spiele im Jahr 2016 gewonnen und damit aus den ersten drei Partien der Rückrunde schon doppelt so viele Punkte geholt (sechs) wie zum Saisonstart.

Die Lilien sind dabei allerdings auswärts deutlich erfolgreicher als zuhause, wo sie überhaupt erst ein einziges Spiel gewonnen haben. Insgesamt ist das Team am heimischen Böllenfalltor schon seit sechs Begegnungen sieglos und seit 313 Minuten ohne Tor.

9. Schwarze Serie

Der VfL Wolfsburg hat vor dem Duell mit Ingolstadt ganze 14 Zähler weniger auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Nach sieben Spielen ohne Sieg ist der Rückstand des Vizemeisters auf Platz drei mittlerweile schon genauso groß wie der Vorsprung auf Rang 16 (acht Punkte), das Resultat ist graues Mittelmaß.

In der Rückrunde hat der Pokalsieger erst einen einzigen Punkt gesammelt - so wird das wohl nichts mit der erneuten Qualifikation für die Königsklasse...

10. Eiskalter Aufsteiger

Ingolstadt spielt vielleicht nicht immer schön, ist dafür aber erstaunlich erfolgreich.

Der FCI hat mit Abstand die wenigsten Tore geschossen (nur 14 in 20 Spielen), dennoch kann sich die Ausbeute von 26 Punkten durchaus sehen lassen. Zum Vergleich: Im ligaweiten Durchschnitt aller 18 Teams hat in dieser Saison jeder Treffer exakt einen Zähler eingebracht - bei den Schanzern dagegen war jedes Tor beinahe das Doppelte wert (1,9).

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