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Gladbach-Keeper Yann Sommer spricht mit SPORT1 über seinen persönlichen Aufstieg, den Gladbacher Fehlstart und warum die Bubi-Abwehr keine Schuld trifft.

Mönchengladbachs Torhüter Yann Sommer ist derzeit zweifelsohne einer der besten Keeper der Liga. Doch was kaum einer weiß: Als Jungspund wurde der 27-jährige zweimal (nach Vaduz und Zürich) verliehen, spielte sogar ein Jahr lang in der zweiten Schweizer Liga ehe er bei seinem Stammverein FC Basel nochmals eine Saison auf der Bank saß.

Über Vaduz nach Gladbach

Sommer: "Ich musste als Torhüter Umwege gehen, weil ich zum Teil bessere oder ältere Torhüter vor mir hatte." Das habe ich gemacht und bin dann eben so zum Ziel gekommen", sagt der Schweizer Nationalkeeper zu SPORT1 (das ganze Interview ab 18.30 Uhr bei Bundesliga Aktuell im TV auf SPORT1).

Erst danach begann sein Aufstieg, als er mit Basel Meister wurde und schließlich zu Champions-League-Teilnehmer Gladbach wechselte. Dort läuft es derzeit allerdings nach zwei Niederlagen in Folge nicht wirklich rund. Sommer: "Wir hatten einen Fehlstart, ganz klar. Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt."

Der Blick nach vorne

Fakt ist: Seit dem 3:1-Erfolg gegen die Bayern Anfang Dezember kassierten die Fohlen elf Gegentore, das Durchschnittsalter der Innenverteidigung betrug in dem Zeitraum gerade einmal 20,8 Jahre.

Borussia Moenchengladbach v Werder Bremen - DFB Cup
Treffen am Freitag aufeinander: Yann Sommer und Bremens Felix Wiedwald (r.) © Getty Images

Dies lässt der Hobbykoch allerdings nicht als Ausrede gelten: "Jeder macht Fehler, auch wir erfahrenen Spieler. Die Jungen trauen sich viel, sind mutig. Und wenn Fehler passieren, dann probiere ich sie eben hinten auszubügeln." Und weiter: "Wir müssen konstanter spielen und schauen jetzt nach vorne. Und nach vorne schauen heißt Bremen am Freitag."

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