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1899 Hoffenheim v Eintracht Frankfurt - Bundesliga
Huub Stevens tritt in Hoffenheim zurück © Getty Images

Sinsheim - Paukenschlag am Mittwochmittag: Huub Stevens tritt als Trainer der TSG 1899 Hoffenheim zurück. SPORT1 blickt auf die Pressekonferenz im LIVETICKER.

Huub Stevens ist überraschend als Trainer von 1899 Hoffenheim zurückgetreten. Als Grund nennt er Herzrhythmusstörungen.

Was sagt Stevens zu seinem Gesundheitszustand?

Wer übernimmt Stevens' Job?

Wie geht es bei den abstiegsgefährdeten Kraichgauern weiter?

Die Pressekonferenz zum Nachlesen:

+++ Das war's +++

Huub Stevens verabschiedet sich, das Mannschaftstraining leiten am Nachmittag die Co-Trainer Armin Reutershahn und Alfred Schreuder.

+++ Frage nach der Prognose +++ 

Auf die Frage, ob Stevens sich Sorgen machen müssen, sagte er: "Nein, ich brauche mir keine Sorgen zu machen."

+++ Resümee von Stevens +++

"Das ist ein junger Verein, der in der Entwicklung ist, es war eine schöne Zeit", sagt Stevens.

+++ Trainer-Nachfolge +++

"Natürlich spielt Julian Nagelsmann in unseren Überlegungen eine Rolle und wir stehen in direkter Kommunikation", so Rosen. "Sie wissen, dass Julian in der Durchführung seines Kurses zum Fußball-Lehrer ist."

+++ "Ehrlich sein" +++

"In dem Moment, wo du damit konfrontiert wirst, dann machst du dir Gedanken", sagt Stevens. "Da musst du ehrlich sein zu den Leuten, die Entscheidungen mit treffen." 

+++ Emotionaler Moment +++

"Wir haben um 11.15 Uhr den Mannschaftsrat informiert", sagt Rosen. "Es war überraschend und emotional, es war Wasser in dem Augen. Wir gehen das Spiel in Bremen für Huub an und wollen am Samstag einen raushauen."

+++ Der Knurrer lächelt dennoch +++

Auf die Frage, ob endgültig Schluss sei, sagt Stevens: "Ich denke schon. Schade, dass der Knurrer nicht mehr da ist."

+++ Abstiegskampf nicht der Grund +++

Stevens: "Die Herzrhythmusstörungen kommen nicht vom Abstiegskampf. Aber es kommen viele Spiele, Trainings und Pressekonferenzen, die nicht so einfach sind. Ich habe nicht mehr so viele Jahre, aber die Jahre werde ich versuchen zu genießen. Ich habe die Entscheidung allein getroffen, aber die Familie zieht mit. Ich glaube, dass meine Frau sich freut."

+++ Gespräche mit Nagelsmann +++

"Wenn die Gesundheit das Argument ist, macht es keinen Sinn und wir haben es natürlich zu akzeptieren", sagt 1899-Sportchef Alexander Rosen."Die Information ist gerade einmal fünf Stunden her und wir wissen, dass Huub ab sofort nicht mehr auf dem Platz zur Verfügung steht. Er hat aber erklärt, er wird uns mit seinem Rat zur Verfügung stehen.

+++ Zurück in die Heimat +++

"Ich denke, dass ich erst einmal in die Niederlande zurückgehe", sagt Stevens. "Ich weiß noch nicht, ob ich die Operation, wenn sie nötig wird, in Heidelberg oder den Niederlanden durchführen lassen."

+++ "Verein verdient 100 Prozent-fitten Trainer" +++

Stevens: "Ich habe gesagt, dass ich helfen werde, wo ich kann. Ich habe mit Alex und Peter gesprochen und Herrn Hopp telefonisch in Kenntnis gesetzt. Der Verein verdient einen Trainer, der hundertprozentig fit ist. Ich bin es leider nicht. Das Risiko ist zu groß.

+++ Gesundheit das Allerwichtigste +++

"Ich habe immer gesagt, dass die Gesundheit das Allerwichtigste ist, jetzt siehst Du wie schnell es geht", sagt Stevens.

+++ Umstimmen war zwecklos +++

"Wir haben noch versucht ihn umzustimmen, aber da war nichts zu machen", so Rosen.

+++ Unregelmäßigkeiten +++

"Huub hat mir am Montag mitgeteilt, dass es bereits Unregelmäßigkeiten gibt", sagt Sportchef Alexander Rosen.

+++ Risiko zu groß +++

"Ich muss alles geben und dann ist das Risiko zu groß. Von daher haben wir uns für diese Entscheidung entschlossen", erklärt Stevens.

+++ Stevens muss vielleicht operiert werden +++

Huub Stevens: "Die Gründe sind seit einigen Wochen da. Unser Arzt, Thomas Fröhlich, hat Herzrhythmusstörungen konstatiert, ich war in der Uniklinik in Heidelberg, die haben es auch diagnostiziert. Es kann sein, dass ich in naher Zukunft operiert werden muss. Ich habe Alex Rosen informiert und gesagt, dass das Risiko zu groß ist. Man muss 120 Prozent fit sein, um alles zu geben für den Verein. Das Risiko ist zu groß und deshalb haben wir uns entschieden, diesen Weg zu gehen."

+++ Nur ein Sieg in zehn Spielen +++

Huub Stevens hatte bei den Kraichgauern im Oktober 2015 die Nachfolge des entlassenen Markus Gisdol übernommen. In zehn Partien unter der Regie des Niederländers, der ohnehin nur bis zum Ende der Saison als Feuerwehrmann arbeiten wollte, verbuchten die Hoffenheimer lediglich einen Sieg und nur acht Zähler.

+++ Mediendirektor überrascht +++

Den Verein traf der Rücktritt trotz der prekären sportlichen Lage offenbar unerwartet. "Wir waren genauso überrascht", sagte Mediendirektor Christian Frommert zu SPORT1.

+++ Assistenten übernehmen +++

Stevens' Assistenten Alfred Schreuder und Armin Reutershahn sollen die Mannschaft bis zum Saisonende betreuen. Ihre Aufgabe ist es, den ersten Bundesliga-Abstieg der Hoffenheimer verhindern.

+++ Maikel Stevens bestätigte zuerst +++

Kurz bevor der Verein die Entscheidung von Huub Stevens bestätigte, tat dies schon sein Sohn bei SPORT1.

+++ Verein bestätigt bei SPORT1 +++

Huub Stevens tritt als Trainer der TSG 1899 Hoffenheim zurück. Das bestätigte der Verein bei SPORT1. Der Niederländer gibt gesundheitliche Gründe an.

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