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München - Für den Mainzer Präsidenten ist klar: Uli Hoeneß wird in absehbarer Zeit wieder an der Spitze des Rekordmeisters stehen. Er schildert die Atmosphäre bei dessen Rückkehr.

Das Comeback des Abends fand ausnahmsweise auf der Tribüne statt. Kein Wunder, wenn dort nach 662 Tagen Abstinenz erstmals wieder ein Mann namens Ulrich H. Platz nimmt. 

Sie alle freuten sich über den prominenten Arena-Besucher: Die Bayern-Spieler, die Bayern-Fans, sogar der Gegner jubelte mit. "Jeder ist froh, dass Uli wieder da ist", sagte Mainz-Präsident Harald Strutz nach dem 2:1-Überraschungscoup seines FSV bei den großen Bayern. 

Aus Sicht von Strutz ist der 2. März 2016 der Tag von Hoeneß' sportlicher Wiederauferstehung. "Die Reaktionen auf der Tribüne, wie er empfangen wurde: Das ist schon großes Vertrauen", befand der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Fußball-Liga bei SPORT1

Die Stimmung im Stadion - für Strutz ein Indiz dafür, dass Hoeneß bald wieder auf den Bayern-Thron gehievt werden dürfte. "So wie ich das hier alles mitbekomme, ist das keine Frage", sagte er und lieferte seine Begründung für ein mögliches Hoeneß-Comeback als Präsident gleich hinterher: "Er ist ein Mann, der den Fußball liebt und ohne den Fußball nicht leben kann."

Strutz ist seit jeher ein bekennender Unterstützer des 64-Jährigen. Hoeneß sei "schon immer einer der führenden Köpfe im deutschen Fußball" gewesen, befand Strutz bei SPORT1. "Ein Mann, der immer genau das gesagt hat, was gefehlt hat". 

So einer, da ist Strutz sicher, "tut uns allen gut. Und Bayern München erst recht". Es gab am Mittwochabend wenige in der Allianz Arena, die dem Mainzer Präsidenten widersprochen hätten.

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