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Pep Guardiola dementiert den Ärzte-Streit nach dem Aus in der Champions League nicht. Er wirkt resigniert und spricht von Leuten, die ihn "treffen wollen".

Pep Guardiola hat auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des FC Bayern beim FC Ingolstadt (die große Bundesliga-Konferenz am Samstag ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) den Kabinenstreit nach dem Aus in der Champions League am Dienstag indirekt bestätigt.

Der Trainer wollte nicht genauer auf den Streit eingehen, stritt diesen aber nicht ab.

"Was in der Kabine passiert, bleibt in der Kabine. Die Leute, die gesprochen haben, wollen mich treffen. Sie treffen damit aber auch die Mannschaft und den Verein", so Guardiola.

Auf die SPORT1-Nachfrage, wer und warum ihn denn treffen wolle, zuckte Guardiola mit den Schultern: "Ich weiß es nicht."

Gleichzeitig bemängelte er, dass beim FCB offenbar ein Maulwurf sein Unwesen treibe. "Ich habe gemerkt, dass hier in diesem Verein Informationen rausgehen. Ich habe damit drei Jahre lang gelebt", sagte Guardiola: "Das ist aber ein Problem des Vereins."

Guardiola wirkte noch angeschlagen vom Ausscheiden gegen Atletico Madrid. "Es ist nicht einfach", so der 45-Jährige, der mit einem Versprecher für Lacher sorgte. "Ich wusste, wir werden verlieren", so Guardiola.

Pressesprecher Markus Hörwick griff ein: "Er meint natürlich, er wusste, wir können verlieren."

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Guardiola selbst gab erneut an, dass er sein Bestes gegeben habe, die Ziele aber "sehr groß" gewesen seien. "Wenn ihr sagt, ich muss die Champions League gewinnen, dann habe ich versagt", sagte er zu den Journalisten.

Jetzt wollen die Bayern am Samstag zumindest den Meistertitel "so schnell wie möglich" klar machen. "Bei Bayern ist jedes Spiel Druck", sagte Guardiola: "Du musst jedes Spiel gewinnen. Aber ich freue mich jetzt in dieser Situation in der Bundesliga zu sein."

Das oberbayerische Derby in Ingolstadt werde aber, so der Bayern-Coach, "sehr kompliziert. Ingolstadt hat eine Wahnsinns-Saison gespielt. In der Arena war es vielleicht die beste Mannschaft. Sie werden mit großen Enthusiasmus gegen uns spielen."

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