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DFL-Boss Christian Seifert gab das Ergebnis der TV-Vermarktung ab der Saison 2017 bekannt © picture alliance

Die Deutsche Fußball Liga vergibt neue TV-Übertragungsrechte ab der Saison 2017. Die Entscheidungen werden auf einer PK verkündet. Der LIVETICKER zum Nachlesen.

+++ Die Folgen für die Zuschauer +++

Seifert: "Für die Zuschauer bedeutet die neue Rechtevergabe: Auch künftig wird in etablierten Sendefenstern deutscher Topfußball zu sehen sein – und dass sowohl bei bewährten als auch bei neuen Medienpartnern."

Der neue Mega-Vertrag bedeutet bei den nationalen Rechten eine Steigerung von 85 Prozent. "Das ist ziemlich gut", sagte Seifert: "Wir sind zufrieden. Das Wachstum empfinden wir nicht als normal." Vor allem seien die Summen für den Free-TV-Bereich "signifikant" gestiegen. Zudem nahm der DFL-Boss die Klubs in die Pflicht: "Jetzt sind die Vereine dran, das Geld zu investieren."

+++ Seifert: "Bundesliga auf Spitzenniveau" +++

"Das Ausschreibungsergebnis ist ein wichtiger Schritt mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit des deutschen Spitzenfußballs. Die Bundesliga hat nun beste Voraussetzungen, weiterhin zu den drei umsatzstärksten Fußball-Ligen der Welt zu gehören und damit Spitzensport auf höchstem Niveau zu präsentieren", sagt Seifert.

"Gleichzeitig sind die investierten Summen ein großer Vertrauensvorschuss. Dem gilt es für die Klubs in den kommenden Jahren gerecht zu werden."

+++ Erlöse klettern gewaltig +++

Seifert nennt den wirtschaftlichen Hintergrund der TV-Vermarktung: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat mit dem Verkauf der TV-Rechte für den Zyklus von 2017/18 bis 2020/2021 die Milliarden-Schallmauer durchbrochen. Für die nationalen TV-Rechte kassieren die 36 Profi-Klubs pro Saison 1,159 Milliarden Euro. Insgesamt fließen damit 4,46 Milliarden Euro in die Kassen.

Zusammen mit den Erlösen aus der internationalen Vermarktung werde die DFL den "Zielkorridor von 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro" pro Saison erreichen, verkündet Seifert.

Abhängig von den Vertragsabschlüssen könne das Ergebnis im Durchschnitt sogar "über 1,5 Milliarden Euro" liegen.

+++ So sehen die künftigen Spieltage aus +++

Eurosport hat 43 Live-Spiele aus der Bundesliga erworben, die am Freitag (20.30 Uhr), Sonntag (neu: 13.30 Uhr) und künftig auch am Montag (20.30 Uhr) ausgetragen werden.

Dazu kommt die Relegation zwischen Bundesliga und 2. Liga sowie der Supercup. Sky zeigt die Samstagsspiele (15.30 bzw. 18.30 Uhr) - auch in der Konferenz - sowie die Begegnungen am Sonntag (15.30 und 18.00 Uhr) live.

Dazu kommen bei Sky alle Spiele der 2. Liga. Im ZDF wird dann neben dem Supercup je ein Spiel des 1., 17. und 18. Bundesliga-Spieltages live zu sehen sein.

+++ Wer sichert sich die einzelnen Pakete? +++

PAKET A - EUROSPORT

43 Bundesliga-Spiele jeweils am Freitag (20.30 Uhr), Sonntag (13.30), Montag (20.30)

Relegation zwischen 1. und 2. Bundesliga

Relegation zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga

Supercup

PAKET B - SKY

36 Konferenzen jeweils am Samstag (15.30) sowie Dienstag und Mittwoch (20.30) in den englischen Wochen

PAKET C - SKY

176 Bundesliga-Spiele jeweils am Samstag (15.30) sowie Dienstag und Mittwoch (18.30 und 20.30) in den englischen Wochen

PAKET D - SKY

30 Bundesliga-Spiele jeweils am Samstag (18.30)

PAKET E - SKY

60 Bundesliga-Spiele jeweils am Sonntag (15.30 und 18.00)

PAKET F - SKY

281 Spiele der 2. Bundesliga (außer montags, 20.30 und donnerstags in den englischen Wochen, 20.30)

94 Konferenzen der 2. Bundesliga

PAKET G - SKY

25 Spiele der 2. Bundesliga jeweils am Montag (20.30) und Donnerstag in den englischen Wochen (20.30)

PAKET H - ZDF

4 Bundesliga-Spiele am 1., 17. und 18. Spieltag

Relegation zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga

Supercup

+++ Die Ergebnisse im Überblick +++

Die Fußball-Bundesliga wird ab der Saison 2017/18 auch im Pay-TV-Bereich von Eurosport zu sehen sein. Der US-Konzern Discovery, zu dem der Sender gehört, erwarb beim Verkauf der TV-Rechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Freitagsspiele. Die restlichen Live-Spiele werden weiterhin bei Sky gezeigt.

Im Free-TV bleibt die Institution der ARD-Sportschau bestehen, auch das ZDF wird weiterhin das Aktuelle Sportstudio mit Bundesliga-Fußball senden. Am Sonntag sicherte sich erneut SPORT1 die Rechte der Nachverwertung bis 15.00 Uhr. Die Saisoneröffnung wird allerdings statt in der ARD beim ZDF gezeigt.

+++ Internet-Übertragungsrechte an Amazon +++

Für die Audio-Berichterstattung im Internet ist künftig Amazon verantwortlich.

+++ Seifert tritt vor die Presse +++

DFL-Boss Chrsitian Seifert eröffnet die Pressekonferenz und präsentiert das Ergebnis der nationalen Übertragungsrechte.

+++ SPORT1 behält Rechte für Nachverwertung am Sonntag +++

Am Sonntag behält SPORT1 die Rechte der Nachverwertung bis 15.00 Uhr. Ebenso bleiben die ARD Sportschau und das ZDF Sportstudio erhalten.

+++ Erste Entscheidungen sickern durch +++

Noch vor Start der offiziellen Pressekonferenz gibt die DFL in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Freitagsspiele an Eurosport gehen. Die Spiele am Samstag, Sonntag und Montag bleiben bei Sky.

+++ Künftig mit Montagsspielen +++

Trotz des Widerstands von Fan-Organisationen wird künftig fünfmal am Montagabend (20.30 Uhr) gespielt.

Ansonsten gibt es nur geringe Veränderungen am Spielplan: In der Bundesliga wird das zweite Sonntagsspiel erst um 18.00 Uhr statt wie bisher um 17.30 Uhr beginnen. Insgesamt wird es zehn "Ausweichspiele" für die Europapokal-Starter geben (fünf am Montag, fünf am Sonntag).

+++ DFL winken hohe Erlöse +++

Die Erlöse aus den nationalen und internationalen Rechten für die Spielzeiten 2017/18 bis 2020/21 sollen zwischen 1,1 und 1,5 Milliarden Euro pro Saison liegen. "Das ist die Voraussetzung dafür, um weiterhin zu den Top-3-Ligen in Europa zu zählen", hatte Seifert zuletzt immer wieder betont.

+++ Wo läuft die Bundesliga künftig im TV? +++

Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuschauer. Aus Fußball-Sicht steht ein spannender Tag bevor. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird am heutigen Donnerstag das Ergebnis des Milliarden-Pokers um die neuen Übertragungsrechte im deutschen Profi-Fußball verkünden.

DFL-Boss Christian Seifert wird im Laufe des Nachmittags eine Entscheidung verkünden. SPORT1 berichtet für Sie im LIVETICKER.

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