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Mario Götze (l.) kam 2013 von Borussia Dortmund zum FC Bayern
Mario Götze und Matthias Sammer bei der Vorstellung im Juli 2013: Aus dem angedachten Traum-Transfer wurde ein Flop © Getty Images

Im Fall Götze verteilt der BVB-Boss einen Seitenhieb in Richtung des FC Bayern. Er wartet mit ernsten Vorwürfen auf, nennt aber keinen Verantwortlichen.

Der Wechsel von Mario Götze vom FC Bayern zu Borussia Dortmund schlägt weiter hohe Wellen. 

Vor dem Supercup-Finale zwischen beiden Teams hat BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einen neuen Seitenhieb auf den Rekordmeister losgelassen.

In einem Interview mit der Zeit äußerte Watzke jetzt den Vorwurf, der frühere Weltmeister sei unter falschen Versprechungen nach München gelotst worden. 

"Götze wurde nicht die Wahrheit gesagt"

Auf die Frage, wie es zu dem Missverständnis zwischen Götze und den Bayern kommen konnte, sagte der BVB-Boss: "Indem irgendjemand Mario die Unwahrheit gesagt hat."

Götze war 2013 als vermeintlicher Wunschspieler von Dortmund nach München gewechselt, hatte unter Pep Guardiola aber nie richtig Fuß gefasst.

Für Watzke ein Indiz dafür, dass die Bayern-Verantwortlichen oder sportliche Berater Götze seinerzeit während der Abwicklung des Transfers etwas vorgegaukelt haben. 

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Watzke: Auch BVB hat Fehler gemacht

Einen Verantwortlichen wollte Watzke aber nicht ausmachen. Auf die Frage, ob Matthias Sammer, damals Bayerns Sportvorstand, Götze getäuscht habe, antwortete Watzke: "Ich werde keinen Namen nennen. Aber so war es."

Immerhin sucht der BVB-Boss nicht nur den Schwarzen Peter bei anderen. In der Causa Götze gestand Watzke am Mittwoch in der Sport Bild auch eigene Fehler des BVB ein.

"Ich muss zugeben, dass wir es damals vielleicht versäumt haben, die Wogen noch intensiver zu glätten", sagte Watzke mit Blick auf die Reaktionen der Dortmunder Fans auf Götzes damaligen Weggang von Schwarz-Gelb.

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