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Der Schalke-Trainer gibt sich vor dem Hoffenheim-Spiel gelassen. "Ich schaue nicht stündlich auf die Tabelle", betont der Trainer des 17. der Bundesliga.

Markus Weinzierl huschte ein Lächeln über das Gesicht. "Ich weiß, wie die Tabelle aussieht", sagte der Trainer des Bundesliga-Fehlstarters Schalke 04: "Ich schaue nicht stündlich drauf."

Auf Platz 17 führt das Klassement die Königsblauen nach vier Niederlagen und dem schlechtesten Saisonauftakt der Vereinsgeschichte. Den Beginn seiner Arbeit in Gelsenkirchen hatte sich der 41-Jährige ganz anders vorgestellt.

Fans stehen hinter Weinzierl

So schlecht wie Weinzierl ist noch kein Trainer auf Schalke gestartet. Doch der Wunschkandidat der Klubführung genießt nach wie vor einen Bonus - auch bei den Fans. Beim Training gab es aufmunternde Worte von den Zaungästen. Der Trainer, in der Vergangenheit schnell der Sündenbock, wird nicht für den Fehlstart verantwortlich gemacht. Noch nicht.

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Doch Weinzierl weiß auch, dass sein Kredit schwindet, wenn am Sonntag (ab 15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) bei Hoffenheim die nächste Pleite herausspringen sollte. "Ich bin voller Zuversicht, dass wir es drehen", betonte er am Freitag. Dem Eindruck, er wirke nach den unerwarteten Nackenschlägen schon ratlos, widersprach er vehement: "Ratlos bin ich definitiv nicht."

Dabei liegt vor Weinzierl noch ein großer Berg an ungelösten Problemen.

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