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Oliver Mintzlaff (l.) ist Vorstandsboss bei RB Leipzig © Getty Images

Nach der Sitzblockade von Kölner Anhängern fordert Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff Stadionverbote gegen die Verursacher. Das Vorgehen der Polizei versteht er nicht.

Vorstandschef Oliver Mintzlaff von Aufsteiger RB Leipzig hat nach der Sitzblockade gegen Leipzigs Teambus vor dem Auswärtsspiel der Bundesliga am Sonntag beim 1. FC Köln (1:1) ein härteres Durchgreifen der Klubs und der Deutschen Fußball Liga (DFL) gefordert.

"Diese Chaoten müssen Stadionverbot bekommen", sagte der 41-Jährige. Leider sei es in der Realität noch häufig so, "dass nicht einmal die Personalien dieser Leute ermittelt werden", kritisierte Mintzlaff und meinte: "Solche angeblichen Fans müssten ein für alle Mal ausgeschlossen werden."

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Der Vorstandsvorsitzende von RasenBallsport Leipzig räumte ein, dass sich die DFL durchaus ernsthaft mit dem Problem beschäftige.

"DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat das schon auf dem Radar. Es gibt ja auch eine Arbeitsgruppe. Aber ich finde, dass in Bezug auf dieses Gesamtproblem im deutschen Fußball eine noch stärkere Dynamik entstehen muss", sagte der RB-Boss.

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