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Rafinha und Joshua Kimmich kämpfen um einen Stammplatz beim FC Bayern © Getty Images

Der brasilianische Rechtsverteidiger Rafinha kämpft um seinen Platz bei Bayern - und weist auch Durchstarter Joshua Kimmich augenzwinkernd in die Schranken.

Beim FC Bayern ist Joshua Kimmich längst der Mann für alle Fälle.

Rechtsverteidiger, Mittelfeldmotor, Torjäger - es gibt kaum eine Position, die der Youngster noch nicht gespielt hat. 

Und so langsam wird Multitalent Kimmich zum Problem für seine Mitspieler. Für jene nämlich, die um ihre Position und ihre Rolle beim Rekordmeister fürchten. 

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"Hier sind Lahm und ich"

Spieler wie Rafinha zum Beispiel. Der Brasilianer machte dem jungen Konkurrenten jetzt im Interview mit spox eine Ansage.

"Ich habe ihm sofort gesagt: Hier bei Bayern geht hinten rechts gar nichts für dich. Du kannst das gerne bei der Nationalmannschaft spielen, hier sind Philipp (Lahm) und ich", sagte Rafinha.  

Rafinha betont seine Stärken

Worte, die der Brasilianer mit einem Augenzwinkern von sich gibt. Aber natürlich plant der 31 Jahre alte Rechtsverteidiger auch im Ernst gesprochen nicht, seine Position im Team freiwillig herzuschenken.

"Ich habe fast 200 Spiele für Bayern München gemacht. Das ist eine Marke. Das schafft so schnell nicht jeder. Ich habe meine Qualitäten, sonst wäre ich nicht schon in der sechsten Saison hier", sagte Rafinha.

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Doch selbst wenn er sich den aufmüpfigen Kimmich auf Dauer vom Hals halten sollte, an einem Schwergewicht hat sich Rafinha bislang die Zähne ausgebissen. "Ich weiß, dass ich den besten Rechtsverteidiger der Welt vor mir habe. Philipp (Lahm) macht keine Fehler und ist sehr wichtig für die Mannschaft", sagte er.

Klingt nach jemandem, der sich mit der Rolle des Edelreservisten abgefunden hat. Kimmich hin oder her.

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