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"Kein Weltuntergang" - Mats Hummels ist nach der Niederlage in Dortmund trotzdem bedient © Getty Images

RB Leipzig und Borussia Dortmund sind für Mats Hummels gleichwertige Konkurrenten im Titelkampf. Der Verteidiger erklärt, warum Bayern die Liga nicht mehr dominiert.

Mats Hummels erwartet einen Dreikampf im Rennen um die deutsche Meisterschaft.

Der Innenverteidiger des FC Bayern sieht im aktuellen Spitzenreiter RB Leipzig und seinem Ex-Klub Borussia Dortmund die schärfsten Konkurrenten in der Bundesliga.

Vorbei sind laut Hummels also die Zeiten, in denen sich lediglich die Münchner und der Herausforderer BVB um die Schale bewerben - was natürlich auch daran liegt, dass Titelverteidiger Bayern seit Wochen schwächelt. 

Vor allem die jüngste Niederlage in Dortmund tut doppelt weh, da die Schwarz-Gelben sich dadurch im Kampf um die Spitze zurückmelden konnten. 

"An Chancenverwertung gescheitert"

Für Hummels ist der Verlust der Tabellenführung am 11. Spieltag zwar "keine Katastrophe, kein Weltuntergang", zufrieden war er aber auch nicht.

Als größtes Manko machte der Nationalspieler im Interview mit dem ZDF die mangelnde Chancenverwertung aus. Bis auf das Spiel gegen Atletico Madrid (0:1) sei man stets "an der eigenen Chancenverwertung gescheitert." Deswegen müsse man sich "da verbessern, aber auch in spielerischen Punkten."

Dass der in den letzten Jahren hart erarbeitete Nimbus der Unbesiegbarkeit weg ist, hat für Hummels einen einfachen Grund: Die Spielidee von Trainer Carlo Ancelotti.

"Wir haben halt eine andere Philosophie, und dann ist man halt nicht ganz so dominant, so überlegen. Der Trainer hat eben einen anderen Schwerpunkt", erklärte der Weltmeister. 

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