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Real Madrid CF v Bayern Muenchen - UEFA Champions League Semi Final
Uli Hoeneß hatte schon immer ein Herz für Franck Ribery © Getty Images

Der Franzose stand beim FC Bayern einst schon auf dem Absprung, dann schritt der damalige Manager ein. Für dessen Standing schreckte Hoeneß sogar vor Kahn nicht zurück.

Dass Franck Ribery ein Liebling von Uli Hoeneß ist, weiß man nicht erst seit gestern. 

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Nachdem der Franzose 2007 in München angeheuert hatte, verdonnerte der damalige Manager sogar einmal Torwart Oliver Kahn zu einer internen Strafe, weil der sich abschätzig über Riberys vorherigen Klub Olympique Marseille geäußert hatte. 

"Ribery wollte Bayern verlassen"

Ribery steht bei Hoeneß seit jeher so hoch im Kurs, dass er ihn mit aller Macht beim FC Bayern hielt. Selbst zu einer Zeit, als Ribery am liebsten nur noch das Weite suchen wollte. 

Ex-Bayern-Spieler Daniel van Buyten, bestens befreundet mit Ribery, hat jetzt in der Sport Bild eine Anekdote aus vergangenen Zeiten erzählt.

"Als Louis van Gaal Bayern-Trainer war, stand Franck Ribery kurz davor, den Klub zu verlassen", sagte der Belgier. "Uli rief mich an und sagte: 'Daniel, sieh zu, dass Franck mit dir und seiner Familie zu mir kommt'". 

Hoeneß fuhr seinerzeit groß auf, um Ribery zum Bleiben zu bewegen. Er organisierte einen Barbecue-Abend in seiner Villa am Tegernsee - wohl auch, um ihm die familiäre Atmosphäre beim Rekordmeister vor Augen zu führen. 

Hoeneß' Strategie ging auf, Ribery blieb den Münchnern treu. Ex-Kollege van Buyten ist sicher: "Ohne Uli Hoeneß wäre Franck in dieser Zeit weggegangen vom FC Bayern."

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