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Der Leipziger Trainer kann die Kritik des BVB-Geschäftsführers nicht nachvollziehen und schwärmt vom Antrieb des Aufsteigers. Auch RB-Vorstandschef Mintzlaff wehrt sich.

Ralph Hasenhüttl kann die Kritik von Hans-Joachim Watzke an RB Leipzig nicht nachvollziehen.

"Ich verschenke keinen einzigen Gedanken daran, dass es uns nur deshalb gibt, um eine Dose zu performen. Das wäre schade", sagte der Leipziger Coach auf der Pressekonferenz am Mittwoch:

"Ich sehe stattdessen die Euphorie und die Freude, die wir in der Stadt verbreiten. Das ist für mich der allerwichtigste Antrieb. Man sollte uns schon die Chance geben, die Menschen auf unsere Art und Weise glücklich zu machen."

Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff verwies im Gespräch mit der Bild indes auf persönliche Treffen mit Watzke, bei denen dieser sich stets "sehr positiv unseren Fans und uns gegenüber" geäußert habe: "Unabhängig davon tut es uns aber leid, dass Red Bull dem BVB ein wenig Aufmerksamkeit genommen hat. Herr Watzke weiß, dass RB Leipzig als Verein von einem Großteil der Öffentlichkeit als eine absolute Bereicherung für die Bundesliga angesehen wird."

Watzke hatte zuvor gegen den Aufsteiger und Investoren im Allgemeinen geätzt.

"Bei Rasenballsport, wie sie ja tatsächlich heißen, haben wir das erste Mal - auch im Gegenteil zu Hoffenheim oder Wolfsburg - den Fall, dass da nichts, aber auch gar nichts historisch gewachsen ist. Da wird Fußball gespielt, um eine Getränkedose zu performen", stichelte Dortmunds Geschäftsführer in der Sport Bild.

Leipzig liegt nach zehn Spieltagen ungeschlagen auf Platz zwei und feierte beim 1:0 gegen Dortmund den ersten Sieg in ihrer Bundesliga-Geschichte.

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