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Leipzigs Kapitän Dominik Kaiser reagiert auf die Kritik aus Dortmund mit einem Scherz. Den BVB macht er indirekt mitverantwortlich für den RB-Erfolg.

Kapitän Dominik Kaiser vom überraschenden Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig hat mit Spott auf die Kritik von Borussia Dortmunds Klub-Chef Hans-Joachim Watzke am neureichen Klub aus Sachsen reagiert.

"Ich spiele nicht bei RB, um eine Dose zu performen und stehe auch nicht als Dose auf dem Feld. Und dann hätte ja Dortmund auch gegen elf Dosen verloren. Da gibt es auch ganz andere Qualitäten auf dem Platz. Das zeigen wir jede Woche", sagte Kaiser im Volkswagen Doppelpass bei SPORT1.

Watzke hatte unter der Woche in der Sport Bild gegen die Sachsen geätzt und gesagt: "Da wird Fußball gespielt, um eine Getränkedose zu performen". Vizemeister Dortmund hatte am zweiten Spieltag mit 0:1 gegen Aufsteiger Leipzig verloren.

"Das gab uns richtig Power"

Für Mittelfeldspieler Kaiser, der schon in der Regionalliga für die Sachsen spielte, war dieser Triumph eine Initialzündung. "Es tut uns gut, wie wir in die Runde gestartet sind. Der Sieg gegen Dortmund gab uns richtig Power", sagte Kaiser.

Der momentane Erfolg überrascht aber auch Leipzigs Kapitän. "Ich war schon überzeugt, dass wir in der neuen Liga Spiele gewinnen können. Aber dieses Level ist auch für mich überraschend", sagte er.

"Wir haben viele Möglichkeiten, wir bringen die Überzeugung auf den Platz, etwas zu holen", erklärte der 28-Jährige das Selbstbewusstsein der Mannschaft.

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