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Juventus  v FC Bayern Muenchen  - UEFA Champions League Round of 16
Die Zaunfahne der Ultra-Gruppierung "Schickeria" hängt aus Protest gegen das Vorgehen der Verantwortlichen in Turin auf dem Kopf © Getty Images

Das 2:2 des FC Bayern bei Juventus Turin hat für fünf Fans ein Nachspiel. Sie werden mit einem europaweiten Stadionverbot belegt.

Ein Richter in Turin hat gegen fünf Fans von Bayern München ein internationales Stadionverbot verhängt.

Die Anhänger des Fußball-Rekordmeisters waren am Dienstagabend vor dem Champions-League-Duell der Bayern bei Juventus Turin (2:2) festgenommen worden. Sie dürfen nun keinem Spiel auf europäischer Ebene mehr beiwohnen, auch keinem der Nationalmannschaft.

Die fünf Fans wurden inzwischen freigelassen und müssen sich am 6. April vor Gericht verantworten, berichteten italienische Medien. Die Mitglieder der Gruppe "Schickeria" sollen versucht haben, Sperren am Stadioneingang zu durchbrechen, berichtete die Polizei. Dabei wurden einige Sicherheitsleute und fünf Polizisten verletzt.

Die Vorfälle vor dem Achtelfinal-Hinspiel beschäftigen inzwischen die hohe Politik. CSU-Politiker Christian Bernreiter, Präsident des Bayerischen Landtags, hat einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben, in dem er das Verhalten der italienischen Polizei scharf kritisiert. Bernreiter war selbst im Juventus Stadium und bittet Merkel, dass "zuständige Stellen" sich der Sache annehmen sollen.

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