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Juventus  v FC Bayern Muenchen  - UEFA Champions League Round of 16
Die Zaunfahne der Ultra-Gruppierung "Schickeria" hängt aus Protest gegen das Vorgehen der Verantwortlichen in Turin auf dem Kopf © Getty Images

Nach den Problemen der Bayern-Fans in Turin meldet sich CSU-Politiker Christian Bernreiter zu Wort und wendet sich in einem offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel.

Nach dem Ärger der Bayern-Fans beim Auswärtsspiel bei Juventus Turin hat sich jetzt sogar die Politik eingeschaltet – und sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel um Hilfe gebeten.

In einem offenen Brief hat sich Christian Bernreiter (CSU), Präsident des Bayerischen Landkreistags und Landrat des Landkreises Deggendorf, an die Kanzlerin gewendet.

Bernreiter, der selbst als Fußballfan im Turiner Stadion war, beklagt in seinem Schreiben die Willkür der italienischen Polizei und bittet Merkel, dass die "zuständigen Stellen" das Thema aufgreifen sollen. Deutsche Staatsbürger seien "leider auch der körperlichen Gewalt" hilflos ausgeliefert gewesen.

Gefahr für Leib und Leben

Weiter heißt es in dem Brief, die italienischen Polizisten seien sehr ruppig gegen die Anhänger des FC Bayern vorgegangen. Unter anderem habe ein Polizist einen Fan gegen einen Zaun geschubst und an der Kehle gepackt. Ordner des FC Bayern, die vermitteln wollten, seien des Stadions verwiesen worden. Laut Aussagen von Anwesenden habe Gefahr für Leib und Leben bestanden.

SPORT1 hatte am Mittwoch von den Problemen der Bayern-Fans beim Münchner 2:2 im Achtelfinalhinspiel der Champions League in Turin berichtet.

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