vergrößernverkleinern
FC Bayern Muenchen v Club Atletico de Madrid - UEFA Champions League Semi Final: Second Leg
Jan Oblak (l.) pariert gegen Robert Lewandowski © Getty Images

Jan Oblak lässt den FC Bayern verzweifeln und ist einer der Garanten für den Finaleinzug. In Spanien ist der Torwart von Atletico Madrid ein Held.

Zwei Gegentore, das ist Jan Oblak gar nicht gewöhnt.

Erst zum sechsten Mal im 48. Pflichtspiel dieser Saison kassierte Atletico Madrids Torhüter beim 1:2 im Halbfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Bayern mehr als ein Gegentor, nie waren es mehr als zwei.

Dass es in München nicht noch mehr wurden und Atletico so das Finale erreichte, lag den spanischen Beobachtern zufolge vor allem an Oblak.

Der Slowene parierte neun Schüsse auf sein Tor, darunter einen Elfmeter von Thomas Müller und hielt seine Mannschaft so im Spiel.

Insgesamt kassierte er in dieser Saison nur 23 Tore, hielt 31-mal seinen Kasten sauber. In Sloweniens Nationalmannschaft ist der 23-Jährige trotzdem nur die Nummer zwei hinter Samir Handanovic von Inter Mailand.

So feiert Spaniens Presse den Torhüter von Atletico:

Marca: "Ohne Oblak wäre das Ergebnis der ersten Halbzeit besorgniserregend gewesen. Gegen das Tor konnte er wenig ausrichten. Vor dem Elfmeter nahm er sich Zeit zur Vorbereitung und parierte ihn im großen Stil. Ein Wunder des Slowenen."

AS: "Wenn es eine Figur gibt, die über das Duell in der Allianz Arena zwischen Atletico und Bayern hinaus bleiben wird, dann ist es Jan Oblak. Der slowenische Torhüter war eine rot-weiße Mauer, obwohl er zwei Tore kassierte."

Mundo Deportivo: "Es sah so aus, als sei der Elfmeter für Bayern der entscheidende Schlag, doch dann tauchte der slowenische Gigant auf. Jan Oblak streckte auf geniale Weise eine Hand aus, wie ein großer Torhüter, und lenkte Thomas Müllers Schuss ab."

Audio
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel