vergrößernverkleinern
Ultras des FC Bayern München protestieren gegen die UEFA © SPORT1

Einigen Anhängern des FC Bayern München passt es nicht, wie die UEFA mit den Fans und Rassismus umgeht. Im Spiel gegen PSV bringen sie ihren Ärger zum Ausdruck.

Beim Champions-League-Spiel zwischen dem FC Bayern München und PSV Eindhoven haben Ultras der Münchner gegen den Europäischen Fußballverband UEFA protestiert.

Der Vorwurf: Die UEFA würde mit den Sperren gegen die Fans von FK Rostov und Legia Warschau den Fußball zerstören und nicht wirklich etwas gegen Rassismus unternehmen.

Einige Bayern-Fans hielten ein Banner hoch, auf dem auf Englisch stand: "In Warschau, Rostov oder sonstwo: Nein zu Sperren von Fans! Die arrogante UEFA bekämpft Fußball anstatt Rassismus."

Der Hintergrund sind die Sperren gegen beide Vereine wegen rassistischer Vorfälle. Für das Champions-League-Heimspiel von Rostov gegen PSV Eindhoven dürfen 1500 Anhänger nicht in die Fan-Kurve, weil es beim Playoff-Rückspiel gegen Ajax Amsterdam rassistische Vorfälle gab.

Gegen Dortmund randaliert 

Die Fans von Legia Warschau sorgten beim Spiel gegen Borussia Dortmund für einen Eklat, als sie versuchten, den Block der BVB-Fans zu stürmen. Auch um die Gesänge der Warschau-Anhänger gab es Diskussionen. Einige Medien hatten berichtet, dass die Ultras "Jude Jude BVB" skandiert hätten. Der Verein widersprach den Berichten und erklärte, sie hätten "Nutte Nutte BVB" gesungen.

Die UEFA entschied, dass das Heimspiel gegen Real Madrid am 2. November vor leeren Rängen stattfinden muss. Das hinderte einige Hooligans nicht daran, sich am Dienstag beim Hinspiel in Madrid mit der Polizei zu prügeln. 13 Polen wurden festgenommen. 

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel