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Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter stärkt den Unparteiischen des Skandalspiels in Osnabrück bei SPORT1 den Rücken. Eine Wiederholung des Spiels kommt nicht in Frage.

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Bernd Heynemann hat die Entscheidung des Unparteiischen-Gespanns beim abgebrochenen Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig verteidigt. 

"Gibt es einen Angriff auf das Schiedsrichterkollektiv, (…) dann ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet und dann ist das Spiel abzubrechen", stellte Heynemann bei SPORT1 klar.

Die Partie war beim Stande von 1:0 für Osnabrück in der 71. Minute abgebrochen worden, als Schiedsrichter Martin Petersen von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden war.

Für Heynemann gibt es nur eine richtige Entscheidung für die Wertung des Spiels."Ich gehe davon aus, dass Leipzig eine Pokalrunde weiter ist. Es ehrt Leipzig natürlich, ein Wiederholungssiel anzubieten. Aber ich glaube, das wird der DFB nicht mitmachen. Es war eine Geste, aber ich gehe davon aus, dass es kein Wiederholungsspiel geben wird", ergänzte der 61-Jährige.

Heynemann fügte an: "Der Gastgeber hat die Verantwortung der Sicherheit des gesamten Spieles. Insofern wird das Urteil auch so erfolgen. Aber Spielraum gibt es da nicht. Man kann auch nicht sagen, dass man die letzten 20 Minuten nachspielt", so Heynemann.

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