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Germany - Training & Press Conference
Joachim Löw muss am 31. Mai seinen Kader für die EM nominieren © Getty Images

Nach erfüllter Mission kann der DFB mit den endgültigen Planungen für die EM 2016 beginnen. Die meisten Eckdaten bis zum Turnier in Frankreich stehen schon.

Nachdem die deutsche Nationalmannschaft am Sonntagabend die Fahrkarte für die EM mit dem 2:1-Zittersieg gegen Georgien gelöst hat, können sich die Verantwortlichen des DFB endgültig mit der Planung beschäftigen.

Weil in Frankfurt ohnehin jeder davon ausging, dass sich der Weltmeister auch für die Europameisterschaft qualifiziert, wurden die meisten Hausaufgaben bereits im Vorfeld erledigt. Die Termine im Einzelnen:

13. November: Schon seit langem steht fest, dass die Elf von Bundestrainer Joachim Löw am 13. November gegen den EM-Gastgeber Frankreich testet. Im Pariser Prinzenpark kann die Nationalmannschaft schon mal die Atmosphäre aufsaugen, die sie auch im Juni 2016 erwarten wird.

17. November: Vier Tage später könnte es in Hannover zum Klassiker gegen die Niederlande kommen. Aus Sicht der Elftal wäre es allerdings besser, wenn dieses Duell nicht stattfinden würde. Denn das würde bedeuten, dass sie die EM nur vor dem Fernseher verfolgt. "Oranjes" sportliches Schicksal entscheidet sich am Dienstag im Fernduell gegen die Türkei. Sollten die Niederlande doch noch die Playoffs erreichen, dann wäre die Türkei der deutsche Gegner.

12. Dezember: Im Pariser Palais de Congres findet an diesem Tag die Gruppenauslosung statt. Zum ersten Mal in der EM-Geschichte werden 24 Teams an dem Turnier teilnehmen. Bereits jetzt steht fest, dass Deutschland in Topf 1 gesetzt sein wird. Im Anschluss an die Auslosung will der DFB zwei Testspiele für die unmittelbare EM-Vorbereitung vereinbaren.

26. März: In Berlin kommt es zum Klassiker gegen England. Die Elf von Trainer Roy Hodgson ist in der EM-Quali die einzige Mannschaft, die (bislang) ohne Punktverlust geblieben ist.

29. März: Nicht leichter ist die Aufgabe drei Tage später, wenn Italien in München aufkreuzt. Die "Squadra Azzurra" ist der Angstgegner der DFB-Elf schlechthin und könnte schon in der Gruppenphase auf Deutschland treffen.

16. Mai: Wahrscheinlich schon kurz nach dem Ende der Bundesligasaison (14. Mai) wird Bundestrainer Joachim Löw mit seinem EM-Kader Richtung Tessin aufbrechen. In Ascona, am idyllischen Lago Maggiore gelegen, wird der DFB-Tross im Hotel "Giardino" residieren und sich im nahe gelegenen Tenero auf das Turnier vorbereiten. Gute Erfahrungen mit den dortigen Örtlichkeiten hat man bereits vor der EM 2008 in Österreich und der Schweiz gesammelt. Nicht wirklich in den Kram dürfte es Joachim Löw passen, wenn sich einige seiner Nationalspieler mit ihren Vereinen für das Finale der Europa League (18. Mai) oder der Champions League (28. Mai) qualifizieren. Dass Löw zu Beginn der Vorbereitung wahrscheinlich ohnehin auf einen Teil seines Kaders verzichten muss, liegt daran, dass das DFB-Pokalfinale am 21. Mai in Berlin stattfindet.

31. Mai: An diesem Tag muss Joachim Löw seinen endgültigen EM-Kader nominieren.

Anfang Juni: Nun beginnt die heiße Phase der EM-Vorbereitung. Der DFB-Tross zieht in sein Quartier nach Evian-les-Bains, am französischen Ufer des Genfer Sees gelegen.

10. Juni: Die EM-Endrunde in Frankreich beginnt.

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