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Der Bundestrainer will das "unprofessionelle Verhalten" des Stürmers nicht länger akzeptieren und verbannt ihn vorerst aus der Nationalmannschaft.

Bundestrainer Joachim Löw hat Max Kruse aus dem Kader für die Länderspiele gegen England am Samstag und Italien am Dienstag gestrichen.

Grund dafür seien die jüngsten Vorfälle um den Stürmer des VfL Wolfsburg, in denen der 28-Jährige "seiner Vorbildrolle als Nationalspieler nicht nachgekommen"  und sich "unprofessionell verhalten" habe, teilte der DFB am Montagnachmittag mit.

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"Schon vergangene Woche habe ich Max Kruse klar gesagt, was ich von ihm erwarte, sowohl auf als auch neben dem Platz. Ich möchte Spieler, die sich auf den Fußball und die EM konzentrieren, auch zwischen den Spielen. Der Vorfall am zurückliegenden Wochenende widerspricht meinen Erwartungen. Max hat sich zum wiederholten Male unprofessionell verhalten. Das akzeptiere ich nicht", sagte Löw.

DFB in Kontakt mit Klub-Bossen

Die Suspendierung betrifft zunächst zwar nur die beiden Spiele in dieser Woche, doch die Teilnahme Kruses an der EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) scheint damit nahezu ausgeschlossen.

"Die Europameisterschaft im Sommer wirft ihre Schatten voraus, dort haben wir mit der Nationalmannschaft große Ziele. Wir brauchen Spieler, die fokussiert und konzentriert und sich auch ihrer Vorbildrolle bewusst sind", sagte Löw.

Der Verein war über die Maßnahme vorab informiert: "Wir waren auch ständig in Kontakt mit dem VfL Wolfsburg und haben uns eng mit Klaus Allofs und Dieter Hecking abgestimmt", erklärte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff. Allofs kritisierte den "Wiederholungstäter" nach dem Rauswurf harsch.

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Vorfall bei Geburtstagsfeier

Kruse soll nach Informationen von Kicker und Bild am Wochenende bei seiner Geburtstagsfeier in einem Berliner Club erneut auffällig geworden sein.

Demnach habe eine Frau den Nationalspieler beim Feiern fotografiert, woraufhin er ihr das Handy entwendet und die Bilder gelöscht haben soll.

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