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Germany v Poland - Group C: UEFA Euro 2016
Im Spiel zwischen der DFB-Elf und Polen rutschten die Spieler immer wieder aus © Getty Images

Die schlechten Platzverhältnisse bei der EM in Frankreich rufen die UEFA auf den Plan. Starke Regenfälle und AC/DC sollen Schuld an der mangelhaften Rasenqualität sein.

Nach mehreren "Ausrutschern" bei der Fußball-EM in Frankreich hadern die Organisatoren mit der Qualität der Plätze - und dem schlechten Wetter.

 "Das ist eine außergewöhnliche Situation", sagte UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen am Freitag zu den ständigen Regenfällen der vergangenen Tage: "Die Plätze sollten besser sein, sie sind jetzt einer großen Belastung ausgesetzt."

Bereits einen Tag zuvor hatte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps den Rasen im Velodrome von Marseille, auf dem sich die "Grande Nation" mehr schlecht als recht zu einem 2:0-Zittersieg gegen Außenseiter Albanien gequält hatte, als "Katastrophe" bezeichnet.

Erst am 13. Mai hatte AC/DC das zweitgrößte EM-Stadion gerockt. Für Deschamps sei es daher "keine Überraschung" gewesen, dass der Platz in einem solchen Zustand war. 

Auch die deutschen Nationalspieler waren am Donnerstag im zweiten Gruppenspiel gegen Polen des Öfteren ausgerutscht. Der Rasen im Stade de France ist sei schon "etwas länger" in keinem guten Zustand. Es gebe in den kommenden Tagen "sehr viel" zu tun, sagte Kallen, die UEFA hoffe schlichtweg auch auf besseres Wetter. Bis dahin müsse improvisiert werden.

Sowohl die Ungarn, die am Samstag um 18 Uhr in Marseille auf Island treffen (ab 17. 30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) als auch die Portugiesen, die es um 21 Uhr im Pariser Prinzenpark mit Österreich zu tun bekommen (ab 20.30 Uhr in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER), absolvierten ihr Abschlusstraining wegen der mangelhaften Rasenqualität nicht im Stadion. 

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