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Der portugiesische Star verzichtet bewusst auf jegliche Art von Körperschmuck. Der Grund dafür zeigt, welch soziale Ader Ronaldo hat.

Einige weibliche Fans warten womöglich schon sehnsüchtig drauf. Aber bei dieser EM hat sich Cristiano Ronaldo bislang noch nicht das Trikot vom Leib gerissen.

Gelegenheit dazu hätte er allemal gehabt. Das 1:0 im Halbfinale gegen Wales war bereits Ronaldos dritter Turniertreffer. Damit stieg er zum EM-Rekordschützen auf.

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Blank gezogen hat der portugiesische Superstar bislang allerdings noch nicht - wohl auch aus Angst vor einer Gelbsperre. 

Angenommen Ronaldo hätte es getan: Eines hätten seine weiblichen Fans ganz sicher nicht zu Gesicht bekommen: ein Tattoo. 

Ronaldo verzichtet nämlich bewusst auf derlei Körperschmuck, wie er vor kurzem der italienischen Website  direttanews.it verriet. Weil es verhindern würde, dass er weiter Blut spenden kann. 

Jawohl, Ronaldo spendet Blut. Auch wenn Kritiker ihm einen solchen Akt der Nächstenliebe nicht zugetraut hätten.

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Der Torjäger von Real Madrid entschied sich bereits 2012 zu diesem Schritt, als der Sohn seines portugiesischen Teamkollegen Carlos Martins an Leukämie erkrankte. Außerdem ließ er sich als Knochenmarkspender registrieren.

"Ich habe das vor vielen Jahren gemacht und würde es sofort wieder machen. Es ist eine sehr ernste Krankheit für viele Kinder und wir müssen ihnen helfen", sagte Ronaldo im Gespräch mit Diretta.

Die einzige Bedingung, um Blut an Bedürftige weitergeben zu können: Spender dürfen sich mindestens vier Monate im Voraus kein Tattoo stechen lassen. Dieselbe Regelung gilt für Piercings. Damit wollen Gesundheitsbehörden möglichen Infektionen vorbeugen und die Entstehung von Krankheiten vermeiden.

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