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SPORT1 und UEFA: Bei sieben Positionen einig bei der Elf der EM-Endrunde © SPORT1-Grafik: Philipp Heinemann/Getty Images

München - Bei vier Spielern widerspricht SPORT1 der UEFA bei der EM-Elf - unter anderem bei Joshua Kimmich. SPORT1 erklärt die Unterschiede und begründet die Berufungen.

Immerhin drei Spieler der deutschen Nationalmannschaft gehören auch zur offiziellen Mannschaft der EURO 2016.

In der Verteidigung schafften Jerome Boateng und überraschend auch der junge Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger den Sprung unter die ausgewählten Elf. Zudem wurde noch Toni Kroos im Mittelfeld die Ehre zuteil.

Erstaunlicherweise fehlt der überragende Superstar Gareth Bale in der Auswahl.

Vier Europameister im UEFA-Team

In Cristiano Ronaldo, Pepe und dem Neu-Dortmunder Raphael Guerreiro sowie Torwart Rui Patricio stehen vier Europameister aus Portugal im UEFA-Team, zudem die beiden Franzosen Antoine Griezmann und Dimitri Payet sowie die beiden Waliser Aaron Ramsey und Joe Allen. (Voting: Wer war der beste Spieler der EM?)

So sieht die UEFA-Elf aus - mit Joshua Kimmich © SPORT1

Zur SPORT1-Elf der EM gibt es damit vier Unterschiede. SPORT1 entschied sich in der Abwehr für den Franzosen Laurent Koscielny und den Italiener Leonardo Bonucci statt für Kimmich und Guerrero.

Zudem bekamen der Bayern-Neuzugang Renato Sanches (für Payet) und Gareth Bale (für Allen) den Vorzug.

Konform zur UEFA geht SPORT1 mit den Spielern Patricio, Boateng, Pepe, Kroos, Ramsey, Griezmann und Ronaldo.

Die SPORT1-Elf - ohne Joshua Kimmich © SPORT1

Manchester Uniteds früherer Teammanger Sir Alex Ferguson, der wie auch Ex-Bundesligacoach Thomas Schaaf der Technischen Kommission der UEFA angehörte, erklärte, dass die Kommission bei der Auswahl der Elf auf eine positionsgetreue taktische Besetzung geachtet habe.

Formschwankungen bei Kimmich

SPORT1 entschied dagegen eher nach der Gesamtleistung bei der Endrunde und bewusst gegen eine Berufung von Kimmich, da der EM-Neuling bei seinem ersten großen Turnier zwar grundsätzlich überzeugte, allerdings auch Formschwankungen unterlegen war.

Payet schaffte es nicht in die SPORT1-Elf, da der Franzose in den entscheidenden K.o.-Spielen im Vergleich zur starken Vorrunde doch deutlich abbaute.

Der Neu-Dortmunder Guerrero fiel im Vergleich zum erfahrenen Italiener Bonucci knapp durch das Sieb.

Die Bedeutung von Wales-Superstar Gareth Bale bewertete SPORT1 höher als die zweifelsfrei guten Leistungen des Liverpoolers Allen.

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