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Inter-Coach Roberto Mancini ist bei der Pressekonferenz bedient
Inter-Coach Roberto Mancini ist bei der Pressekonferenz bedient © Getty Images

Nach der 1:3-Niederlage von Inter Mailand in der Europa League beim VfL Wolfsburg spart die italienische Presse nicht mit Hohn. Vor allem die Abwehr bekommt ihr Fett weg.

Nach der 1:3-Niederlage von Inter Mailand im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League beim VfL Wolfsburg gehen die italienischen Zeitungen mit dem Champions-League-Sieger von 2010 hart ins Gericht (DATENCENTER: Ergebnisse/Spielplan).

Die Gazzetta dello Sport sieht in der Pleite eine "Katastrophe", Il Messaggero sieht das Aus im Europapokal bereits kommen, Repubblica sah weder eine Abwehr noch einen Torwart.

Die Pressestimmen im Überblick:

Gazzetta dello Sport: "Inter, eine Katastrophe! Mancinis Truppe verschwendet sich. Erst ein Treffer, dann wird alles den Gegnern verschenkt. Wolfsburg entblößt wieder einmal die vielen Fehler einer Mannschaft, die vor allem in der Abwehr zu wünschen übrig lässt".

Corriere dello Sport: "Inters schlimmer K.o. gegen Wolfsburg. Mancinis Mannschaft versenkt sich selbst. Jetzt wird Inters europäischer Weg unglaublich steil. Wolfsburg bezeugt wieder einmal, ein erfolgreiches Team zu sein".

Repubblica: "Inter verschenkt seinen Vorsprung, Wolfsburg bedankt sich. Gravierende Fehler begünstigen die Aufholjagd der Deutschen. Ohne Abwehr und ohne Torhüter wird die Europa League eine schwierige Angelegenheit für die unbeholfene Inter-Mannschaft. Sie kassiert einen Hieb, von dem sich Mancinis Truppe nur schwer erholen wird".

Il Messaggero: "Inter steht ganz dicht vor dem Ausscheiden aus der Europa League. Was von Inters Stolz übrig bleibt, zerschellt an der deutschen Abwehr. In sechs Tagen braucht es in San Siro eine großartige Leistung, um dieser Mannschaft die Qualifikation zu bescheren".

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