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Die Trainer Ricardo Sa Pinto (l.) und Grzegorz Mielarski stehen vor leeren Rängen © Imago

Weil ein Euro pro Ticket für Flüchtlinge gespendet werden soll, bleiben Fans von Lech Posen einem Spiel in der Europa League fern. Im EM-Stadion herrscht gespenstische Leere.

Fans des polnischen Klubs Lech Posen haben ihren Drohungen Taten folgen lassen und das Spiel in der UEFA Europa League gegen Belenenses Lissabon boykottiert.

Nach der UEFA-Ankündigung, ein Euro pro verkauftem Ticket als Spende für Flüchtlinge abzuzweigen, kündigten Ultras des Klubs bereits Tage vor dem Spiel an, der Partie fernzubleiben.

Letztlich kamen nur rund 3000 Zuschauer in das Inea-Stadion, das auch Austragungsort bei der EM 2012 war. In der letzten Saison hatte Lech Posen einen Zuschauerschnitt von 20.054.

An einem Stadioneingang wurde zudem ein Banner mit der Aufschrift "Stoppt Islamisierung" aufgehängt. Schon bei einem vorherigen Heimspiel wurde ein Transparent mit den Worten "Es ist für uns klar und einfach: Wir wollen keine Flüchtlinge in Polen" aufgerollt.

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