vergrößernverkleinern
FBL-EUR-K3-ASTERAS-TRIPOLIS-SPARTA-PRAHA
Asteras Tripolis' Angreifer Pablo Mazza will auch Schalke in Schrecken versetzen © Getty Images

München - Schalke 04 will den tollen Saisonstart in der Liga nun auch in der Europa League fortsetzen. Aber Vorsicht ist geboten, denn Gegner Asteras Tripolis war schon mal Stolperstein für eine deutschen Verein.

Asteras - klingt ein wenig nach Biermarke. Oder eine neue Mittelklasse-Limousine aus Asien.

Etwas mysteriös, aber sicher nicht respekteinflößend.

Im Falle von Asteras Tripolis ist auf Schalke (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) aber zumindest ein gewisses Maß an Respekt und Vorsicht durchaus geboten, denn die Griechen haben in der UEFA Europa League bereits ein deutsches Team auf dem Gewissen.

2014/15 beendete Asteras in der 3. Qualifikationsrunde die Mainzer Europa-Planungen und zog zum ersten Mal selbst in die Gruppenphase des Wettbewerbs ein.

Schlimme Erinnerung für Geis

Der Schalker Neuzugang Johannes Geis dürfte sich noch gut an das Debakel erinnern, stand er für den FSV Mainz doch in beiden Partien auf dem Feld.

Zwar schieden die Griechen hinter Besiktas Istanbul und Tottenham Hotspur direkt wieder aus, aber diesmal Tripolis ist gekommen, um zu bleiben.

Mit einem starken dritten Platz in der heimischen Liga zum Abschluss der vergangenen Saison umging Asteras dieses Jahr die Quali und zog direkt in die Gruppenphase ein.

Jetzt also der große Auftritt in der Schalker Arena, nach knapp 2000 zurückgelegten Kilometern mit Sicherheit ein Highlight für Asteras' Profis.

Am ersten Spieltag der Gruppe K legte Tripolis einen Blitzstart hin, bereits nach zwei Minuten erzielte Pablo Mazza die 1:0-Führung. Am Ende genügte es gegen Sparta Prag aber nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Asteras seit fünf Spielen sieglos

Ein Ergebnis, das Tripolis nur allzu gut kennt. Vier von sieben Spielen auf Europas Bühne endeten remis, seit fünf Spielen konnte Asteras nicht mehr gewinnen.

Neben Mazza sollten die Königsblauen vor allem auf Stürmer Apostolos Giannou aufpassen.

Der Mann mit der Nummer 99 erzielte in fünf Liga Spielen bereits vier Tore, zuletzt traf er 5. Spieltag gegen den FC Levadiakos zum 2:1-Sieg.

Giannou dürfte mit Schalke noch eine Rechnung offen haben, zumindest um zwei Ecken herum.

Denn Schalkes Jahrhundert-Trainer Huub Stevens setzte ihn 2013 bei PAOK Saloniki auf die Straße und sorgte so für den fünften Vereinswechsel innerhalb von sechs Jahren für Giannou.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel