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Berlin - Hertha-Trainer Pal Dardai gibt bei SPORT1 für das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League gegen Bröndby IF eine unkonventionelle Marschroute aus.

Hertha BSC startet mit dem Hinspiel in der dritten Runde der Qualifikation für die UEFA Europa League (ab 20.10 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER) in die Pflichtspielphase der Saison.

Mit Bröndby IF wartet auf die Berliner eine laut Manager Michael Preetz "unangenehme" Aufgabe. Das Team aus Kopenhagen wird von Alexander Zorniger trainiert und steht bereits voll im Saft.

Für die Hertha kommt die Partie mitten in der Vorbereitung und damit sehr früh. Im Interview mit SPORT1 erklärt Trainer Pal Dardai, wie seine Mannschaft mit dem Problem umzugehen versucht.

Außerdem erklärt der Ungar, was den Gegner ausmacht und welche Bedeutung die Qualifikation für den Hauptstadtklub hätte.

Pal Dardai über...

den frühen Zeitpunkt des Spiels in der Saison: "Ich bin froh, dass wir letzte Saison Siebter geworden sind und damit jetzt die Chance haben, uns international zu messen. Auf der anderen Seite bin ich natürlich nicht froh, weil ich weiß, wo wir in der Vorbereitung stehen.

Wir müssen die Vorbereitung durchziehen, wegen der Europa-League-Qualifikation werden wir nicht weniger trainieren. Vor ein paar Tagen hat es überhaupt nicht gut ausgesehen. Die Jungs sind einen Tick zu kaputt.

Jetzt versuchen wir noch das zu retten, was möglich ist, damit wir etwas frischer aussehen. Zur Not müssen wir nicht mit schönem Fußball und Ballbesitzfußball, sondern mehr mit Kampf und mit Gewalt ein gutes Ergebnis hinkriegen."

den aktuellen Stand in der Vorbereitung: "Wir sind in der dritten Woche. Die größte körperliche Belastung liegt hinter uns. Aber die Muskeln und die Beine machen noch nicht so mit, wie man sich das wünscht - und das ist auch ganz normal.

Wir sind mitten in der Vorbereitung. Ich weiß das und habe der Mannschaft gesagt: Ich akzeptiere, dass wir müde sind. Aber dann müssen wir einfacher spielen."

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die Ausrichtung gegen Bröndby: "Wir haben Respekt und mehr nicht. Eigentlich ist es egal, wie müde du bist, das ist keine Ausrede. Ich kann verstehen, wenn es nicht schön wird. Aber wir müssen weiterkommen. Das ist unser Ziel."

den Gegner Bröndby: "Das ist ein schneller und gut organisierter Gegner. Sie sind sehr kompakt und arbeiten aggressiv gegen den Ball. Da sind viele kleine, leichtfüßige Fußballer. Das sieht sehr ordentlich aus. Man sieht die Handschrift des Trainers. Das wird eine schwierige Aufgabe."

die Relevanz der UEFA Europa League: "Für uns ist das wichtig. Wir haben letzte Saison viel dafür gearbeitet. Jetzt wollen wir in die Europa-League-Gruppenphase. Wenn das nicht klappt, dann sind wir noch nicht so weit.

Ich finde es gut, dass es K.o.-Spiele sind. Das ist eine Stresssituation. Viele Spieler unserer Mannschaft sind mit solch einer Erfahrung früher nicht klargekommen. Das ist eine Sache, bei der man wieder etwas lernen kann. Ich bin auch froh, dass wir einen guten Gegner gekriegt haben. Da kannst du dich messen."

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