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Der einst von Alexander Zorniger in Stuttgart aussortierte Vedad Ibisevic kommt zu einer späten Genugtuung - er trifft spektakulär gegen Bröndy IF und seinen alten Trainer.

Rache ist ein Gericht, das am besten... und so weiter. Die Redensart ist bekannt.

Und Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic hat sich die Weisheit scheinbar noch einmal ins Gedächtnis gerufen für das Spiel gegen Bröndy IF in der Qualifikation zur UEFA Europa League.

Das Duell um den europäischen Wettbewerb war ein besonderes für den Stürmer.

Denn Bröndby wird von Alexander Zorniger trainiert. Den Coach kennt Ibisevic noch aus der gemeinsamen Zeit beim VfB Stuttgart. In der Saison 2015/16 hatte Zorniger die Schwaben als Cheftrainer übernommen, und ab diesem Zeitpunkt hatte Ibisevic einen schweren Stand.

Der damalige VfB-Trainer setzte nicht auf den Mittelstürmer, gab ihm nur wenig Spielzeit, sortierte ihn später aus. Ibisevic floh nach nur zwei Monaten Zorniger-Zeit nach Berlin.

Dort blühte er wieder auf und kam zu einer späten, aber spektakulären Rache: Gegen Zornigers Bröndby stieg er in der 28. Minute hoch, legte sich quer in die Luft und knallte eine Flanke von Mitchell Weiser zum 1:0 ins Tor.

Bei Hertha erfährt er nicht nur wegen dem Traumtor gegen Bröndby eine andere Wertschätzung. Sein Trainer Pal Dardai sagte vor der Partie über den Torjäger: "Ich brauche einen Spieler wie Ibisevic. Für meine Spielphilosophie ist er unverzichtbar." 

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