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München und Baku - Schalkes Manager Christian Heidel stellt sich hinter Neuzugang Breel Embolo. Öztunali kommentiert den Mainzer Zittersieg mit einem Augenzwinkern. Stimmen.

Schalke 04 gelingt mit einem 3:1-Sieg in der UEFA Europa League gegen Salzburg der Befreiungsschlag.

Manager Christian Heidel ergreift in der Diskussion um den erneut torlosen Breel Embolo Partei für den Neuzugang.

Der FSV Mainz 05 gibt auswärts bei FK Gabala eine Führung aus der Hand, dreht seinerseits aber noch einmal das Spiel und feiert mit dem 3:2 in der UEFA Europa League den ersten Sieg. Siegtorschütze Levin Öztunali zeigt sich erleichtert.

SPORT1 fasst die Stimmen zur UEFA Europa League zusammen:

Schalke 04 - Salzburg:

Markus Weinzierl (Trainer Schalke 04): "Der Sieg tut natürlich gut. Leider gibt es die Punkte nur in der Europa League und nicht in der Bundesliga. Das Selbstvertrauen nehmen wir jetzt für Sonntag mit. Es ist keine einfache Situation für die Mannschaft. Sie war heute blutjung und sie verkraftet das auch nicht so einfach. Sie stand enorm unter Druck und da wackelt sie eben kurz beim Gegentor. Wir nehmen das Positive mit. So können wir weitermachen."

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Christian Heidel (Manager Schalke 04): "Für das Gemüt ist es gut und für das Selbstvertrauen der Spieler. Jetzt müssen wir es ganz schnell abhaken und uns schon auf Sonntag konzentrieren. Man hat erkannt, dass die Jungs alles geben wollten und auch alles gegeben haben. Es hat nicht alles geklappt, aber da kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen."

... über das kommende Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach: "Erstens: Die Mannschaft kann viel Selbstvertrauen mitnehmen, weil sie gemerkt hat, dass es doch noch geht. Und zweitens: Es gibt noch vieles zu verbessern! Gladbach ist ein anderer Gegner als Salzburg. Es wird ein ganz schwieriges Spiel."

... über Neuzugang Breel Embolo: "Er ist ein Spieler, der vorne für drei läuft. Dann erwarten wir nicht in jedem Spiel ein Tor von ihm. Er ist ein 19-Jähriger, dem von morgens bis abends die Transfersumme vor das Gesicht gehalten wird und der sich hier entwickeln muss. Wenn er so arbeitet wie heute, verzeiht ihm jeder, dass er kein Tor geschossen hat."

Benedikt Höwedes (Kapitän Schalke 04): "Es ist ein gutes Gefühl, wenn man nach so einer langen Durststrecke auch mal drei Tore macht und ein Spiel klar gewinnt. Es war wichtig, dass wir heute eine Reaktion gezeigt haben! Wir haben heute das Ergebnis verwaltet und nicht viele Chancen zugelassen. Wer dann am Ende die Tore schießt, ist egal. Wir wissen jetzt, dass wir auch in schwierigen Situationen zusammenstehen können und nicht auseinanderbrechen. Ich hoffe, dass wir das Gefühl auch in die Bundesliga mitnehmen können."

Leon Goretzka (Schalke 04): "Der Sieg tut uns natürlich sehr gut. Wir konnten endlich zeigen, dass wir eine gute Mannschaft sind. Endlich hat auch das Ergebnis gepasst. Ich hoffe, dass wir mit dem heutigen Spiel den Bock umstoßen können. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und wollten von Anfang an das Publikum mitnehmen, das uns auch in den schwierigen Zeiten unterstützt hat. Der Funke ist schnell übergesprungen. Es war ein schöner Abend für alle Schalker. Wenn wir kämpfen, dann klappt es auch. Wir sind alle gute Fußballer, aber wir müssen über die mentale Stärke kommen und mit der richtigen Einstellung auf den Platz gehen."

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FK Gabala - Mainz 05:

Martin Schmidt (Trainer Mainz 05): "Die erste Halbzeit war gut und wir waren aktiv. Dann flutschen zwei Dinger durch. Die Reaktion hat gestimmt. Mit Levin Öztunali kam dann absolutes Tempo ins Spiel. Wir wussten, dass wir sie über die Außenverteidiger killen können. Ich bin natürlich froh, dass ich als Trainer das Händchen hatte. Ich hoffe, dass wir jetzt ein bisschen Stabilität in die Mannschaft bekommen. Solche Fans, die 3000 Kilometer für ein Auswärtsspiel fliegen - das zeigt, dass es Mainz auch auswärts gibt."

Levin Öztunali  (Mainz 05): "Man kann es auch weniger spannend machen aus unserer Sicht. Trotzdem: Es ist super, dass wir den Rückstand noch drehen konnten. Wir fahren mit drei Punkten nach Hause und freuen uns, als Mannschaft den Sieg geschafft zu haben. Mal sehen, ob wir auf dem Rückflug die Augen zubekommen. Es ist gut, dass wir aus zwei Spielen vier Punkte geholt haben."

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Stefan Bell (Mainz 05): "Es ist ein gutes Gefühl, die drei Punkte geholt zu haben, die wir schon am ersten Spieltag verdient gehabt hätten. Heute haben wir auch wieder ein gutes Spiel gemacht und waren sehr dominant. Trotzdem bekommen wir aus dem Nichts zwei Gegentore. Es war aber ein verdienter Sieg. Wir haben in der ersten Halbzeit gebraucht, um uns zu finden und einen tiefstehenden Gegner richtig zu bespielen. Da haben wir zu schnell die Geduld verloren. Wir sind dann super aus der Pause gekommen. Wir haben jetzt das Flugzeug für uns alleine. Ich freue mich drauf und die Fans können jetzt feiern."

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