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Mönchengladbach - Dieter Hecking und Christian Heidel nehmen eindeutig zum spielentscheidenden Elfmeter Stellung. Leon Goretzka schwärmt von seinem Team. Die Stimmen.

Schalke 04 steht im Viertelfinale der UEFA Europa League.

Die Königsblauen setzten sich im dramatischen Achtelfinal-Rückspiel bei Borussia Mönchengladbach nach dem 1:1 im Hinspiel durch ein 2:2-Unentschieden durch.

Nach dem Spiel äußerten sich die Protagonisten bei SPORT1 zum Spiel und zum umstrittenen Elfmeter:

Christian Heidel (Manager Schalke): "Man kann auf das Team sehr stolz sein. Wir hatten schon in der Halbzeit das Gefühl, dass das Spiel noch nicht entschieden ist. Jetzt sind wir sehr sehr happy. Das 2:0 hat uns zwar hart getroffen, aber wir hatten nicht das Gefühl, dass wir leistungsmäßig mit zwei Toren zurück sind. Beim Anschlusstreffer war das Glück auf unserer Seite, aber wir haben den Rasen ja nicht verlegt."

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...zum Elfmeter vor dem 2:2: "Ich habe mir abgewöhnt, bei Handspielen zu Schiedsrichterentscheidungen etwas zu sagen. Das ist eine 50/50-Sache. Aber ich muss klar sagen, auf Gladbacher Seite würde ich mich brüskieren, dass es Elfmeter gibt. Der Ball geht zwar an den Oberarm, aber das ist sicherlich unglücklich." (Torjäger der UEFA Europa League)

Dieter Hecking (Trainer Gladbach): "Ich bin sehr sehr enttäuscht über die Art und Weise. Heute sind wir am Kriseln mit uns selbst, weil viel mehr drin war. Die Mannschaft hat einen überragenden Fight abgeliefert und ist jetzt natürlich sehr enttäuscht."

...zum Platzfehler vor dem 1:2: "Das ist das Risiko, das du gehst, wenn du den Platz neu verlegst. Kein Vorwurf an unseren Torwart und unseren Greenkeeper. Wir müssen das so akzeptieren, gratulieren Schalke und hoffen, dass sie in diesem Wettbewerb sehr, sehr weit kommen." (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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...zum Elfmeter: "Mark Clattenburg hat lange gewartet mit dem Pfiff. Ich weiß nicht, was ihn da geritten hat, aber das ist natürlich kein Handelfmeter. Vor ein paar Wochen haben wir in Ingolstadt ein Tor mit der Hand gemacht, heute kriegen wir einen Elfmeter gegen uns. Wenn der Schiedsrichter die Szene nochmal sieht, wird er wissen, dass er das Spiel damit mitentschieden hat."

Markus Weinzierl (Trainer Schalke): "Heute sind wir für unseren Aufwand und unsere Moral belohnt worden. Das ist der schönste Sieg für mich mit Schalke. Wir sind im Viertelfinale des Europapokals. Es ist ein Riesen-Erfolg, hier in Gladbach zu bestehen. Wir haben immer dran geglaubt und konnten das Ergebnis dann mit Glück und Geschick verteidigen. Wir wehren uns schon die ganze Saison gegen die Probleme. Man hat heute gesehen, dass einer für den anderen fightet und natürlich ist so ein Sieg auch wichtig für die Bundesliga."

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Leon Goretzka (Schalke): "Nach dem 0:2-Rückstand nochmal zurückzukommen fühlt sich großartig an. Beim Stand von 0:2 hat sich an unserer Ausgangssituation ja gar nicht so viel geändert. Wir wollten früh ein Tor schießen, weil Gladbach dann wieder zittern würde. Dann haben wir uns in einen Rausch gespielt. Ich habe versucht, den Glauben in die Mannschaft zu tragen. Das ist uns mit unseren Führungsspielern auf dem Platz gut gelungen, da ist der Funke übergesprungen. In der ersten Halbzeit haben wir uns naiv angestellt, danach war es besser." (Ergebnisse und Spielplan der UEFA Europa League)

...zu den Zielen in Europa: "Träumen darf man. Heute war es eine sehr schwierige Aufgabe gegen eine starke Mannschaft aus Deutschland. Jetzt freuen wir uns über ein internationales Los und sind gespannt, wen wir als Gegner bekommen. Wir wollen aber auch noch eine Runde weiterkommen."

Yann Sommer (Gladbach): "Natürlich sind wir alle enttäuscht. Wir hatten alles in der Hand, von daher ist es sehr ärgerlich. Es war klar, dass Schalke mehr Druck machen wird in der zweiten Halbzeit. Die Tore sind sehr unglücklich, aber wir hatten trotzdem noch die Möglichkeit zum 3:2."

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