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Kroatien jubelt über den Sieg in den WM-Playoffs gegen Griechenland
Kroatien jubelt über den Sieg in den WM-Playoffs gegen Griechenland © Getty Images

Mit einem klaren Sieg bezwingt Kroatien in den WM-Playoffs Griechenland und macht einen wichtigen Schritt in Richtung WM. Die Griechen haben kaum noch eine Chance.

Kroatien hat einen großen Schritt in Richtung WM-Teilnahme gemacht.

Die Kroaten bezwangen im Hinspiel der WM-Playoffs Griechenland klar mit 4:1 (3:1). Michael Skibbes Traum von der Rückkehr auf die WM-Bühne nach 16 Jahren ist damit schon fast geplatzt.

Der frühere Bundestrainer und heutige Nationalcoach Griechenlands muss mit den Hellenen im zweiten Duell am Sonntag in Piräus eine schwere Aufholjagd starten. (Die WM-Playoffs im Überblick)

Skibbe mit wenig Hoffnung

"Wir haben uns in beiden Halbzeiten durch Fehler schnell ins Hintertreffen gebracht, sonst wäre hier mehr drin gewesen. So haben sich die Kroaten teilweise in einen Rausch gespielt", sagte Skibbe bei Nitro: "Wir müssen jetzt erstmal ein richtig gutes zweites Spiel machen. Natürlich kann der Fußball auch mal verrückte Geschichten schreiben, aber wir haben gesehen, dass Kroatien eine sehr gute Mannschaft hat."

Gegen die Elf Skibbes, 2002 gemeinsam mit Teamchef Rudi Völler als sportliches Leitungsduo in Japan und Korea Vizeweltmeister, traf Topstar Luka Modric von Real Madrid per Foulelfmeter zur frühen Führung (13.).

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Kroatien demütigt Griechenland

Griechenlands Torwart Orestis Karnezis hatte zuvor den Ball vertändelt und Gäste-Stürmer Nikola Kalanic bei der anschließenden missglückten Rettungstat umgesäbelt.

Fiorentina-Stürmer Kalinic selbst erhöhte auf 2:0 (19.), nach dem Anschlusstreffer von Dortmunds Sokratis (30.) sorgten der frühere Bundesliga-Profi Ivan Perisic (33.) und Hoffenheims Andrej Kramaric (49.) für klare Verhältnisse.

Aus Angst vor Ausschreitungen waren keine Auswärtsfan zugelassen, auch die Kroaten müssen beim Rückspiel auf Anhang verzichten.

2011 hatte es in der EM-Qualifikation schwere Krawalle zwischen beiden Fanlagern gegeben, daher entschieden sich die Verbände gemeinschaftlich für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Allerdings war befürchtet worden, dass griechische Hooligans ohne Karten die Reise nach Zagreb antraten.

Die Schweiz fuhr durch einen fragwürdigen Elfmeter einen knappen 1:0-Sieg in ihrem Playoff-Spiel gegen Nordirland ein.

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